Umbau im Landratsamt: Änderungen bei den Zugängen und Büros
Vorbereitungen beginnen im November – Bauarbeiten starten Anfang 2027 – Haupteingang am Vorplatz wird für den Publikumsverkehr geschlossen
Im Landratsamt Alb-Donau-Kreis in Ulm steht der Umbau des Eingangsbereichs und des Erdgeschosses im Gebäude A an der Schillerstraße 30 bevor. Die Vorbereitungen beginnen noch in diesem Herbst, die eigentlichen Bauarbeiten sollen nach dem Dreikönigstag am 6. Januar 2027 starten. Ziele sind eine moderne, kundenfreundliche Gestaltung mit einer leicht verständlichen Besuchersteuerung sowie eine erhöhte Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – im täglichen Kontakt mit Kundinnen und Kunden wie auch beim Brandschutz. Gleichzeitig werden die Arbeitsbereiche neu geordnet und flexibel für künftige Veränderungen ausgestaltet. Im Zuge der Umbaumaßnahme soll zudem die Barrierefreiheit verbessert werden.
Haupteingang am Vorplatz wird vorübergehend geschlossen
Für Besucherinnen und Besucher bringt das Änderungen mit sich. Die wichtigste betrifft den Zugang zum Gebäude: Der Haupteingang am Vorplatz in Richtung Hauffstraße wird während der Bauphase geschlossen. Dies ist voraussichtlich nach Dreikönig, etwa Mitte Januar 2027, vorgesehen. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest.
Der Eingang an der Schillerstraße bleibt während der Bauphase geöffnet. Besucherinnen und Besucher können das Gebäude weiterhin über diesen Eingang erreichen.
Ausländerbehörde und Führerscheinstelle ziehen vorübergehend um
Noch vor Beginn der Bauarbeiten sind einige interne Umzüge erforderlich. Mehrere Büros der Ausländerbehörde wechseln innerhalb des Erdgeschosses ihre Räume und liegen dann in unmittelbarer Nähe des Eingangs Schillerstraße. Auch die Fahrerlaubnisbehörde zieht vorübergehend um. Aufgrund des Umzugs bleibt die Fahrerlaubnisbehörde vom 23. November bis einschließlich 2. Dezember 2026 geschlossen. Ab Donnerstag, 3. Dezember 2026, ist sie wieder in den neuen Räumlichkeiten im Gebäudeteil D des ersten Obergeschosses erreichbar.
Persönliche Vorsprachen in diesen Bereichen sind weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Bürgerinnen und Bürger werden mit ihrer Terminbestätigung darüber informiert, in welchen Räumen ihr Anliegen bearbeitet wird. Das Landratsamt bittet darum, die entsprechenden Angaben vor dem Besuch zu beachten.
Mehr Sicherheit und bessere Arbeitsbedingungen
Der Umbau umfasst eine grundlegende Neuorganisation des Erdgeschosses. Die bisherigen Anlaufstellen und Beratungsbereiche werden neu strukturiert, um Besucherinnen und Besucher gezielter zu empfangen und zu leiten sowie die Arbeitsplätze der Beschäftigten besser von öffentlich zugänglichen Bereichen zu trennen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Brandschutz. Im Zuge der vertieften Planung wurde festgestellt, dass zusätzliche bauliche Maßnahmen erforderlich sind. Insbesondere müssen die Flucht- und Rettungswege im Erdgeschoss neu voneinander getrennt werden. Dazu kommen die Erneuerung der Brandmeldezentrale sowie umfangreiche Arbeiten an der Elektro- und Datenverkabelung. Auch der Bodenaufbau im Erdgeschoss muss in wesentlichen Bereichen erneuert werden.
„Wir haben festgestellt, dass die Kundensteuerung über die verschiedenen Eingangssituationen verbesserungswürdig und das Erscheinungsbild im Eingangsbereich nicht mehr zeitgemäß ist. Auch wurde von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder den Wunsch nach mehr Sicherheit am Arbeitsplatz geäußert. Das nehmen wir ernst. Mit dem Umbau schaffen wir klarere Zugangswege, besser geschützte Arbeitsbereiche und verbessern den baulichen Brandschutz. Gleichzeitig erhält der Eingangsbereich ein modernes und ansprechendes Erscheinungsbild“, sagt Landrat Heiner Scheffold. „Natürlich wird uns die Baustelle einiges abverlangen. Für die Umwege, den Lärm und die vorübergehenden Einschränkungen bitten wir unsere Bürgerinnen und Bürger ebenso wie unsere Beschäftigten um Verständnis. Wir werden versuchen, die Belastungen möglichst gering zu halten.“
Kreistag hat Umbau beschlossen
Der Kreistag hatte am 23. Oktober 2023 den Umbau des Eingangsbereichs und des Erdgeschosses beschlossen. Im Zuge der weiteren Planung zeigte sich, dass insbesondere beim Brandschutz, bei den Elektroinstallationen und beim Bodenaufbau umfangreichere Arbeiten erforderlich sind als zunächst angenommen. Nach Prüfung verschiedener Möglichkeiten entschied sich die Verwaltung aufgrund der baulichen und sicherheitstechnischen Anforderungen dafür, an der grundlegenden Neugestaltung festzuhalten. Der Kreistag stimmte der angepassten Planung am 14. Juli 2025 zu. Die Gesamtkosten für die Umbaumaßnahme belaufen sich auf rund 4,3 Millionen Euro.
Landratsamt informiert über weitere Änderungen
Während der Bauarbeiten wird es zeitweise zu Einschränkungen und geänderten Wegen innerhalb des Gebäudes kommen. Die Kreisverwaltung wird über die jeweiligen Änderungen rechtzeitig informieren.

