Alb-Donau-Kreis – Chronik

(Stand 11/2017)

1973  
Der Alb-Donau-Kreis entsteht im Zuge der kommunalen Gebietsreform aus den ehemaligen Landkreisen Ulm und Ehingen sowie Teilen der Kreise Münsingen und Biberach.
 
1974  
Die Martin-Schule, Förderschule des Landkreises in Laichingen wird eröffnet.
 
1978  
Die Valckenburgschule (Ernährungswissenschaften, Gesundheit, Soziales) zieht in ihren Neubau am Donauufer in Ulm.
 
1984  
Die Schmiechtalschule, Schule für geistig behinderte Kinder eröffnet am neuen Standort Ehingen-Berkach. Die Hausmülldeponie „Litzholz“ in Ehingen-Sontheim nimmt ihren Betrieb auf.
 
1986  
Einweihung des neuen „Haus des Landkreises“, Schillerstraße, Ulm: Sitz der Kreisverwaltung und Tagungsort des Kreistages.
 
1988  
Ausbau der Kreisstraße Erbach-Dellmensingen (mit 3 Donaubrücken) – größtes Einzelprojekt im Kreisstraßenbau (Fertigstellung 1990).
 
1993  
Die Gewerbliche Schule ist mit Fertigstellung des Theoriegebäudes komplett am neuen Standort am Stadtrand in Ehingen.
 
1994  
Die Krankenhaus GmbH Alb-Donau-Kreis wird gegründet. Die hundertprozentige Tochter des Landkreises ist verantwortlich für die drei Kreiskrankenhäuser in Blaubeuren, Ehingen und Langenau.
 
1995 
Kaufmännische Schule und Magdalena-Neff-Schule in Ehingen (hauswirtschaftliche und sozial-pflegerische Schule) sind komplett unter einem Dach vereint (Schulgasse 11). Mehr Aufgaben für die Kreisverwaltung: Das Gesundheits- und das Veterinäramt sowie Teile des Wasserwirtschaftsamtes werden per Landesgesetz ins Landratsamt integriert.
 
1997  
Das Müllheizkraftwerk Ulm-Donautal geht in Betrieb. Der gesamte Haus- und Sperrmüll der Kreisbewohner sowie aus der Stadt Ulm, aus den Landkreisen Heidenheim, Sigmaringen und dem Stadtkreis Memmingen werden hier entsorgt (ab Juni 2005 auch Hausmüll aus den Landkreisen Biberach und Tuttlingen sowie aus dem Ostalbkreis).
 
1998  
Nahverkehrsverbund „DING“ (Donau-Iller-Nahverkehrsgesellschaft) startet im Gebiet der Landkreise Alb-Donau und Neu-Ulm sowie der Stadt Ulm. Mittlerweile ist auch der Landkreis Biberach Mitglied.
 
1999  
Erweiterungsbau bei der Schmiechtalschule in Ehingen-Berkach fertig gestellt. Hier werden nun auch geistig- und körperbehinderte Kinder unterrichtet.
 
2001  
Das Gesundheitszentrum Ehingen geht mit zahlreichen Einrichtungen in Betrieb, wie Geriatrische Reha-Klinik, Arztpraxen, Psychiatrische Abteilung mit Tagesklinik, Restaurant, Fitnessstudio. Die Gewerbliche Schule in Ehingen bekommt ein Technisches Gymnasium.
 
2002  
Erweiterung der Valckenburgschule ist abgeschlossen. Im Erweiterungsbau findet unter anderem das Biotechnologische Gymnasium Platz.
 
2003  
Erweiterungsbau beim Haus des Landkreises ist fertig gestellt. Die an Aufgaben und Dienstleistungen gewachsene Kreisverwaltung hatte Raumbedarf.
 
2004  
Das Kreiskrankenhaus Blaubeuren ist zum Gesundheitszentrum erweitert, unter anderem mit Arztpraxen, Fitnessstudio, Restaurant, Apotheke, Sanitätshaus, Hörgeräteakustiker, Fußpflege. Erweiterungsbau bei der Gewerblichen Schule, unter anderem für das neue Technische Gymnasium.
 
2005  
Die große Reform der Landesverwaltung in Baden-Württemberg bringt der Kreisverwaltung zahlreiche neue Aufgaben und Zuständigkeiten in den Bereichen Verbraucherschutz, Leistungen für Behinderte, Landwirtschaft, Forsten, Vermessung, Flurneuordnung, Straßenbau und -unterhaltung, Gewerbeaufsicht.
 
2006  
Mit dem über 2.700 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet (LSG) Ehingen ist die kreisweite Neubearbeitung der Landschaftsschutzgebiete abgeschlossen. Im Alb-Donau-Kreis gibt es nun 42 LSG mit fast 42.000 Hektar Fläche; das sind rund 31 Prozent des Kreisgebiets.         
 
2007    
Zum Schuljahresbeginn 2007/08 startet das neue Wirtschaftsgymnasium bei der Kaufmännischen Schule des Alb-Donau-Kreises in Ehingen. Zum 1. Dezember wird die ADK GmbH für Gesundheit und Soziales gegründet. Unter diesem Dach sind die Unternehmensgruppe der Krankenhaus GmbH und der Kreisbaugesellschaft mbH zusammengefasst.
 
2008  
Die regionale Energieagentur Ulm nimmt im Herbst ihre Arbeit auf. Gesellschafter dieser unabhängigen Energieberatungseinrichtung ist unter anderem der Alb-Donau-Kreis.
 
2009  
Der Neubau der Magdalena-Neff-Schule beim beruflichen Schulzentrum in Ehingen geht zum Schuljahresbeginn 2009/10 in Betrieb. Gleichzeitig startet dort das neue Sozialwissenschaftliche Gymnasium. Alle Berufsschulen des Landkreises haben nun berufliche Gymnasien. Im Mai wird das Gesundheitszentrum Langenau beim dortigen Kreiskrankenhaus eröffnet – mit Arztpraxen, Apotheke, Sanitätshaus, Fitness- und Gesundheitsstudio und weiteren medizinischen und pflegerischen Angeboten. Seit dem 1. Dezember gehört das Zentrum für Medizin, Pflege und Soziales in Laichingen zur ADK GmbH für Gesundheit und Soziales.
 
2010  
Im Mai wird der Verwaltungsneubau beim „Ritterhaus“ (Landratsamts-Außenstelle) in der Stadtmitte von Ehingen in Betrieb genommen. Die Dienststellen der Kreisverwaltung sind dort räumlich zusammengefasst.
 
2011 
Fast 6.000 Besucher kommen zum ersten Tag der offenen Tür beim Haus des Landkreises in Ulm. Am selben Tag geht die neue gemeinsame KFZ-Zulassungsstelle des Alb-Donau-Kreises und der Stadt Ulm in Betrieb. Sie ist landesweit die erste ihrer Art.
 
2012  
Am 1. Januar startet das gemeinsam vom Landkreis und der Agentur für Arbeit (Ulm) betriebene Jobcenter Alb-Donau mit Standorten in Ulm und Ehingen. Die „Osttangente“ in Blaustein, eines der größten Kreisstraßen-Bauprojekte, wurde am 17. August für den Verkehr freigegeben.
 
2013
Der Alb-Donau-Kreis ist 40 Jahre alt. Die Gemeinsame Dienststelle Flurneuordnung der Landkreise Alb-Donau und Biberach nimmt im März in Ehingen ihre Arbeit auf. Das Zentrum für Medizin, Pflege und Soziales in Munderkingen ( ADK GmbH für Gesundheit und Soziales) geht Anfang Juli in Betrieb.
         
2014  
Der Alb-Donau-Kreis ist mit dem „European Energy Award“ zertifiziert; für Aktivitäten auf den Gebieten Klimaschutz und Energieeinsparung. Im Juni nimmt der neu gegründete Landschaftserhaltungsverband Alb-Donau-Kreis e.V. seine Arbeit auf.
 
Gemeinsam mit dem Landkreis Heidenheim und der Stadt Ulm gründet der Alb-Donau-Kreis die gemeinsame Dachmarke „Weltkultursprung“: Ein Zusammenschluss von Politik, Kommunen, Wissenschaft und Ehrenamt zur Weiterentwicklung des Themas „Eiszeitkunst“ in unserer Region.
 
2015
Die Valckenburgschule Ulm feiert ihr 140-jähriges Bestehen. Zugleich wird die neue, erweiterte Turnhalle der Schule ihrer Bestimmung übergeben.
 
2016  
Spatenstich für das 480 Kilometer lange landkreisweite Backbone-Netz auf Glasfaserbasis.
 
2017  
6 Höhlen – zwei Täler – ein Welterbe! Am 9. Juli werden auf der UNESCO-Welterbekomitee-Sitzung sechs eiszeitliche Fundhöhlen im Ach- und Lonetal als „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ zum UNESCO-Welterbe erklärt.