Ab 1. April: Umstrukturierung im Landratsamt Alb-Donau-Kreis
„Wir straffen unsere Organisation: Das Amt für Bildung und Nachhaltigkeit wird zum 1. April 2026 aufgelöst und dessen Aufgaben auf bestehende Ämter verteilt. Darüber reduzieren wir die Schnittstellen und die Zahl der Ansprechpersonen. Schon bisher bestand ein enger Austausch zwischen den themenverwandten Sachgebieten. Nun werden die Zuständigkeiten sinnvoll weiterentwickelt und an der gewachsenen Themenstruktur neu ausgerichtet. Die organisatorische Straffung verbinden wir mit einer klaren inhaltlichen Ausrichtung. Zudem sparen wir eine Leitungsposition ein und leisten angesichts der schwierigen Haushaltslage einen weiteren Beitrag zu den bereits beschlossenen und umgesetzten Sparmaßnahmen“, sagt Landrat Heiner Scheffold.
Das Thema Nachhaltigkeit wird künftig im Amt für nachhaltige Kreisentwicklung verankert – einem Bereich, der durch seine Querschnittsaufgaben besonders geeignet ist, nachhaltige Strategien im gesamten Landkreis zu verankern. Die Bildungsaufgaben gehen an das Amt für Finanzen, Liegenschaften und Bildung, wo bereits die Schulgebäudeverwaltung angesiedelt ist. Die Leitung des Amtes für nachhaltige Kreisentwicklung übernimmt Matthias Wittlinger, der bisher das Amt für Bildung und Nachhaltigkeit geführt hat.
Im Rahmen der Neuordnung wechselt die Bauleitplanung vom Amt für nachhaltige Kreisentwicklung zum Amt für Bauen, Brand- und Katastrophenschutz. Die Aufgaben des „Landkreis-GIS“, also des Geoinformationssystems des Landkreises, werden dem Vermessungsamt zugeordnet.
Ziel der Umstrukturierung ist, Zuständigkeiten klar zu ordnen, die Zusammenarbeit von fachlich verwandten Bereichen zu stärken, Schnittstellen zu reduzieren und darüber die Prozessabläufe zu optimieren.


