Fortbildung zu Kinderarmut und Kinderschutz im Landratsamt

Armut beeinflusst den Alltag vieler Familien – und damit auch die Lebenssituation von Kindern. Sie wirkt sich auf Gesundheit, Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe aus und spielt deshalb auch im Kinderschutz eine wichtige Rolle. Fachkräfte erleben in ihrer Arbeit häufig, wie materielle Not, psychische Belastungen und soziale Ausgrenzung zusammenwirken. Gleichzeitig können Scham oder Stigmatisierung den Zugang zu Unterstützung erschweren.

Mit der Fortbildung „Armutssensibel handeln – Familien- und Kinderarmut im Kontext Kinderschutz“ greift das Landratsamt Alb-Donau-Kreis dieses Thema auf. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten.

Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über Ursachen und Folgen von Kinder- und Familienarmut. Außerdem geht es darum, eine armutssensible Haltung in der täglichen Arbeit zu entwickeln und unbewusste Mechanismen zu erkennen, die soziale Ungleichheit verstärken können. Darüber hinaus werden konkrete Ansätze vorgestellt, wie Fachkräfte in ihrer Praxis zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen und präventiven Kinderschutz stärken können.

Referentin ist Alexandra Cornelius, Coachin, Supervisorin und Moderatorin.

Die Fortbildung findet am Mittwoch, 20. Mai 2026, von 9:00 bis 16:30 Uhr im Landratsamt Alb-Donau-Kreis, Schillerstraße 30 in Ulm statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Plätze jedoch begrenzt. Eine Anmeldung ist bis zum 10. Mai 2026 möglich unter:

https://adk.form.cloud/frontend-server/form/alias/Alb-Donau-Kreis/Fortbildung20260510/

Bei Fragen zur Veranstaltung steht das Organisationsteam unter jugendhilfe@alb-donau-kreis.de zur Verfügung.

Unterstützt durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.