Ausstellung „ROTWERDEN – Die schöne Unvollkommenheit“ eröffnet in der vh Ulm

Am Mittwoch, den 14. Januar 2026, um 17:00 Uhr wird in der Ulmer Volkshochschule, Kornhausplatz 5, 89073 Ulm, die Ausstellung „ROTWERDEN – Die schöne Unvollkommenheit“ eröffnet.
Diese außergewöhnliche Ausstellung ist durch eine Kooperation des Alb-Donau-Kreises, der Stadt Ulm und der Ulmer Volkshochschule entstanden. Sie wurde von dem Autor und Psychologen Dietrich Wagner gemeinsam mit Fotograf Sebastian Seibel gestaltet und widmet sich dem häufig tabuisierten Thema der Scham und der Unvollkommenheit.
Wagner arbeitet seit über 25 Jahren mit Suchtpatientinnen und -patienten und hat in dieser langjährigen Praxis erkannt, welch zentrale Rolle Scham für viele Menschen spielt – sowohl im Kontext von Sucht als auch im Alltag. Das Projekt „ROTWERDEN“ setzt diesen therapeutischen Dialog fort und versteht sich zugleich als Beitrag zur Prävention. Die Ausstellung eröffnet eine emotionale Orientierungskarte, die Besucherinnen und Besucher dazu anregt, eigene Erfahrungen mit Verletzlichkeit und Unvollkommenheit zu reflektieren.
Der Dialog zwischen Text und Fotografie bildet das zentrale Gestaltungselement. Er lädt dazu ein, die feinen Zwischentöne menschlichen Erlebens wahrzunehmen. „ROTWERDEN“ ist nicht nur eine Auseinandersetzung mit dem Gefühl der Scham, sondern auch ein Plädoyer für Verständnis, Offenheit und Akzeptanz in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Die Ausstellung ist vom 15. Januar bis 21. Februar 2026 geöffnet. Sie richtet sich an alle kunst- und kulturinteressierten Personen und steht werktags von 08:00 bis 21:00 Uhr sowie samstags von 08:00 bis 14:00 Uhr zur Verfügung.
Der Besuch bietet die Möglichkeit, sich intensiver mit einem grundlegenden menschlichen Gefühl auseinanderzusetzen und Perspektiven für einen offenen Umgang damit zu gewinnen.
Kontakt für Nachfragen
Beauftragte für Suchtprävention Ulm/Alb-Donau-Kreis
Andrea Rösch
E-Mail: andrea.roesch@alb-donau-kreis.de
Tel.: 0731/1854341
