Ab 4. Mai: Wiederaufnahme des Unterrichts an landkreiseigenen Schulen - Eingeschränkter Schulbetrieb mit umfangreichen Vorbereitungen läuft an

Am kommenden Montag, 4. Mai 2020, beginnt an allen Schulen in Trägerschaft des Alb-Donau-Kreises wieder der Präsenzunterricht.

An den beruflichen Schulen und den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren des Landkreises starten zunächst die Abschlussjahrgänge, damit alle gut auf die anstehenden Prüfungen vorbereitet werden können.
Rund 1.850 Schülerinnen und Schüler werden an den beruflichen Schulen wieder Unterricht vor Ort haben. An der Schmiechtalschule in Ehingen und der Martinschule in Laichingen beginnt für jeweils rund 20 Schülerinnen und Schüler wieder der Unterricht.
 
Die beruflichen Schulen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren des Landkreises sind derzeit intensiv damit beschäftigt, sich auf die schrittweise Öffnung der Schulen ab 4. Mai vorzubereiten und die notwendigen organisatorischen sowie hygiene- und sicherheitstechnischen Vorkehrungen zu treffen.
 
Der Alb-Donau-Kreis als Schulträger hat in den vergangenen Tagen gemeinsam mit den Schulen und unter Mitwirkung des Arbeitsschutzausschusses der Kreisverwaltung spezifische Hygienepläne und Handreichungen erarbeitet, sodass an allen Schulen die regulären Schutzmaßnahmen und Hygienestandards sowie die Abstandsregeln eingehalten werden können. Den Schulen wird vom Kreis hierzu beispielsweise ausreichend Seife und Handtücher gestellt, damit ein regelmäßiges Händewaschen möglich ist. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an den Schulen ist grundsätzlich nicht verpflichtend.
 
An den Schulen wurden zudem zahlreiche individuelle Regelungen zur Unterrichts- und Pausengestaltung, Wegeführung und Schulverpflegung getroffen. Noch im Verlauf dieser Woche finden gemeinsame Begehungen in den Schulen statt.
 
Landrat Heiner Scheffold begrüßt den Wiedereinstieg in den Unterricht und sieht die Schulen vorbereitet: „Wir möchten den Schülerinnen und Schüler sowie den Lehrkräften und weiteren Mitarbeitern der Schulen einen größtmöglichen Infektionsschutz bieten. Dazu laufen umfassende Vorbereitungen. Die Situation erfordert mitunter kreative Lösungen, um allen Vorgaben gerecht zu werden. Als Schulträger tun wir das uns mögliche, um die Schulen während dieser besonderen Situation so gut wie möglich zu unterstützen.“
 
Der Busbetrieb im DING-Gebiet, darunter auch im Alb-Donau-Kreis, ist ab Montag nach dem regulären ÖPNV-Fahrplan sichergestellt. Die Busverkehre werden ab diesem Tag wieder auf den Schulfahrplan umgestellt. Derzeit befinden sich die Schulen wegen der konkreten organisatorischen Maßnahmen noch in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen, um den besonderen Schulbetrieb mit dem Verkehrsangebot in Einklang zu bringen.
In den Schulbussen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Personen über sechs Jahren verpflichtend. Darüber hinaus weist das Verkehrsministerium auf die Einhaltung eines angemessenen Abstands der Fahrgäste untereinander in den Fahrzeugen hin.