Landkreis steigt in die Verteilung Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) ein

Dezernent Stefan Tluczykont: „Verwaltung der Schutzausrüstung ist nach wie vor eine Mangelverwaltung“

Bei der Übergabe der Persönlichen Schutzausrüstung am Landratsamt in Ulm (v.l.n.r.): Andreas Neumann (Vertreter des ADK-Klinikums), Dezernent Stefan Tluczykont (Landratsamt) und Thomas Hohenhausen (Fachdienst Bauen, Brand- und Katastrophenschutz). Foto: LRA ADK

Der Landkreis hat heute (3. April 2020) begonnen, erste Lieferungen an persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für medizinisches Personal zu verteilen.

Zuvor war eine erste kleine Lieferung durch das Land eingetroffen. Einen Teil davon ging zunächst an die Kliniken im Alb-Donau-Kreis. Für die kommende Woche erwartet der Landkreis eine weitere Lieferung durch das Land.
 
Die Abgabe des dringend erwarteten Materials an medizinische und pflegerische Einrichtungen erfolgt ab dem kommenden Montag (6. April 2020) durch die Kreisverwaltung. Wegen der Verteilung wird der Landkreis auf die Einrichtungen zugehen, ebenso auf die regionalen Vertreter der kassenzahnärztlichen Vereinigung, der Physiotherapeuten und weiterer Institutionen. Dazu sagte Stefan Tluczykont, zuständiger Dezernent in der Kreisverwaltung: „Die Verwaltung der Schutzausrüstung ist nach wie vor eine Mangelverwaltung.“
 
Eine strategische Reserve für ein mögliches größeres Ausbruchsgeschehen wird der Landkreis für Notfälle vorhalten.