Gesundheitsamt führt Telefonkonferenz mit Pflegeheimen

Eigenverantwortung der Einrichtungen für Infektionsschutzmanagement unterstützen und stärken

Frau Dr. Unger, Leiterin des Fachdienstes Gesundheit, am Telefon
Die Leiterin des Fachdienstes Gesundheit, Frau Dr. Barbara Unger, während der Telefonkonferenz mit den Pflegeheimen.

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Alb-Donau-Kreis, das auch für die Heimaufsicht zuständig ist, hat frühzeitig Maßnahmen ergriffen, die Pflegeheime in ihrer Selbstverantwortung beim Infektionsschutz ihrer Bewohner und Mitarbeitenden zu stärken. Dazu fand am Freitag, 3. April, auch eine Telefonkonferenz zwischen der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Barbara Unger und den örtlichen Pflegeheimleitungen im Alb-Donau-Kreis und in Ulm statt.

Um ein eventuelles Ausbruchsgeschehen frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen einleiten zu können, müssen die Pflegeheime für ihre Einrichtungen passgenaue Pandemie- und Hygienepläne anwenden. Zu diesem Infektionsschutzmanagement gab es bereits vor einigen Wochen eine Abfrage durch das Gesundheitsamt bei den Pflegeeinrichtungen. Im Rahmen der Telefonkonferenz wurden, neben einem intensiven Informationsaustausch, Best-Practice-Beispiele aus den Ergebnissen dieser Abfrage vermittelt, wie beispielsweise zu Personalausfallkonzepten und zur Umsetzung möglicher Quarantänemaßnahmen. „Wir möchten die Einrichtungen in ihrer Eigenverantwortung für den Infektionsschutz fachlich bestmöglich unterstützen. Bei der Telefonkonferenz konnten dafür auch gute Konzepte aus den teilnehmenden Pflegeheimen vermittelt werden. Der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner muss erste Priorität haben“, erklärte Dr. Barbara Unger nach der Telefonkonferenz.