Nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Stadtgebiet Ulm ab Samstag, 15. Januar 2022

Der Fachdienst Gesundheit im Landratsamt Alb-Donau-Kreis hat am heutigen Freitag, den 14. Januar 2022, rechtswirksam festgestellt, dass der 7-Tage-Inzidenzwert für den Stadtkreis Ulm seit mehr als zwei Tagen in Folge über dem Wert von 500 / 100.000 Einwohner liegt. Die Grundlage für diese Feststellung ist die 7-Tage-Inzidenz, die das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die einzelnen Land- und Stadtkreise ausweist.

Damit treten für die Stadt Ulm strengere Maßnahmen in Kraft. Die Basis hierfür ist die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Diese sieht für besonders betroffene Landkreise mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 500 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zusätzlich zur landesweit gültigen Alarmstufe II eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr für Ungeimpfte und nicht von COVID-19 genesene Menschen vor. Diese zusätzliche Maßnahme tritt für den Stadtkreis Ulm zum morgigen Samstag, den 15. Januar 2022, in Kraft.
 
Das für die Stadt Ulm zuständige Gesundheitsamt hat die entsprechende offizielle Feststellung bereits auf der Webseite des Landratsamtes in der Rubrik „Bekanntmachungen“ veröffentlicht.

Auch im Alb-Donau-Kreis könnten bald Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten
Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat die Inzidenz im Alb-Donau-Kreis für den heutigen Freitag, 14. Januar 2021, mit 558 je 100.000 Einwohner angegeben. Damit übersteigt der Alb-Donau-Kreis heute erstmalig den Grenzwert von 500 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Sollte der Inzidenzwert am morgigen Samstag, 15. Januar 2022 weiterhin über 500 Infektionen pro 100.000 Einwohner liegen, treten ab Sonntag, 16. Januar 2022, ebenfalls nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr für Ungeimpfte und nicht von COVID-19 genesene Menschen im Alb-Donau-Kreis in Kraft.