Landratsamt Alb-Donau-Kreis schaltet Corona-Dashboard zum 2. April 2022 ab

„Da die meisten Menschen mittlerweile durch eine Impfung mit hoher Wahrscheinlichkeit gut gegen Covid-19 geschützt sind und die Omikron-Variante mildere Verläufe nach sich zieht, hat sich die Inzidenz von der Belastung der Intensivstationen entkoppelt. Sowohl der Bund als auch das Land rücken von der Orientierung an den Fallzahlen ab. Mit dem Ende des Stufensystems haben die Inzidenzen keine Auswirkung mehr auf das geltende Regelwerk. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Infektionszahlen auf dem Corona-Dashboard des Landratsamts Alb-Donau-Kreis ist daher über den 2. April 2022 hinaus nicht mehr notwendig – zumal die wichtigsten Daten immer noch täglich vom Landesgesundheitsamt veröffentlicht werden“, sagt Landrat Heiner Scheffold.

Das Landratsamt hatte das Corona-Dashboard im November 2020 als freiwilliges Service-Angebot erstellt, um den Bürgerinnen und Bürgern des Alb-Donau-Kreises und der Stadt Ulm immer tagesaktuell die wichtigen Kennzahlen zur Corona-Pandemie im Land- und Stadtkreis zur Verfügung stellen.
 
Mit einer grafischen Übersicht bot das Dashboard über viele Monate hinweg einen unkomplizierten Zugang zu den aktuellen Fallzahlen – insbesondere auch aufgeschlüsselt für die einzelnen Gemeinden und Kommunen des Landkreises. Nun wird der Betrieb des Corona-Dashboards zum 2. April 2022 eingestellt.
 
7-Tage-Inzidenz hat an Relevanz verloren
 
Aufgrund der veränderten Entwicklung haben die detailliert aufgeschlüsselten Fallzahlen bereits seit Längerem ihre Aussagekraft eingebüßt. Mit der letzten Änderung des Infektionsschutzgesetzes und der Corona-Verordnung des Landes hat die Inzidenz auch für die vom Gesetzgeber festgelegten Schutzmaßnahmen weiter an Relevanz verloren: Ab dem 3. April 2022 entfallen die meisten der bis dahin geltenden Covid-19-Schutzmaßnahmen und Regeln zur Bekämpfung der Pandemie.
 
„Während die Bedeutung und Aussagekraft des Dashboards sich immer weiter verringert, steigt gleichzeitig der Betreuungsaufwand aufgrund der immensen Datenfülle“, sagt Landrat Heiner Scheffold. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes könnten ihren Fokus nach der Abschaltung des Corona-Dashboards nun wieder stärker auf ihre eigentlichen Aufgaben legen. „Mein Dank gilt denjenigen, die sich trotz des ohnehin schon hohen Arbeitspensums während der Pandemie sehr engagiert haben, eine solch umfangreiche Darstellung zu entwickeln – und tagtäglich zu pflegen“, sagt Scheffold.
 
Interessierte Bürgerinnen und Bürger könnten sich auch nach der Abschaltung des Dashboards weiterhin im täglichen Lagebericht des Landesgesundheitsamtes über die Fallzahlen im Alb-Donau-Kreis und im Stadtgebiet Ulm informieren.