Weitere Omikron-Verdachtsfälle im Alb-Donau-Kreis und im Stadtgebiet Ulm

Verdachtsfälle im familiären Umfeld der Reiserückkehrer / Nachweise liegen vermutlich erst nach dem Wochenende vor

Nachdem am Dienstag, den 30. November 2021, die ersten vier Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron im Alb-Donau-Kreis und im Stadtgebiet Ulm bekannt wurden, gibt es nun sechs weitere Verdachtsfälle im Alb-Donau-Kreis und im Stadtgebiet Ulm.

Es handelt sich dabei ausschließlich um Personen aus dem häuslichen Umfeld der vier mit Omikron infizierten Reiserückkehrer, die sich bereits in Quarantäne befinden. Die Verdachtsfälle weisen bislang typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus auf. Die Nachweise, ob es sich tatsächlich um Infektionen mit der Variante Omikron handelt, treffen voraussichtlich jedoch erst nach dem Wochenende beim Gesundheitsamt im Landratsamt Alb-Donau-Kreis ein.
 
Allgemeine Informationen

Einreisende aus dem südlichen Afrika sollen sich testen lassen
Die Coronavirus-Variante Omikron wurde zuerst in südlichen afrikanischen Ländern entdeckt. Mittlerweile konnte die Variante in mehreren europäischen Ländern und auch in Deutschland nachgewiesen werden.


Bereits am vergangenen Samstag, den 27. November 2021, hatte der Fachdienst Gesundheit im Landratsamt Alb-Donau-Kreis alle Reisenden aus dem südlichen Afrika eindringlich um ihre Mithilfe gebeten. Alle Personen, die seit dem 17. November 2021 aus dem südlichen Afrika (Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika) in den Alb-Donau-Kreis und die Stadt Ulm eingereist sind, sollen sich im Rahmen der Bürgertests testen lassen.
 
Bei denjenigen Eingereisten, bei denen die Rückreise nach Deutschland vor dem 28. November erfolgte, empfiehlt das Gesundheitsamt dringend einen erneuten Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen. Diese Personen und ihre Haushaltsangehörigen sollen, auch wenn sie geimpft sind, Kontakte unbedingt vermeiden.
 
Auf den Aufruf des Gesundheitsamtes meldeten sich in den vergangenen Tagen weitere Reiserückkehrer aus südafrikanischen Ländern, die regelmäßig getestet werden und in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt stehen.


Neue Virusvariantengebiete im südlichen Afrika
Es wird befürchtet, dass die Virusvariante Omikron wegen ungewöhnlich vieler Mutationen noch ansteckender ist als die in Deutschland verbreitete Delta-Variante. Das Robert-Koch-Institut hat daher am vergangenen Freitag, den 26. November 2021, Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika mit Wirkung zum 28. November 2021 zu Virusvariantengebieten erklärt. Personen, die aus diesen Ländern nach Deutschland einreisen, sind zu einer zweiwöchigen Quarantäne verpflichtet. Diese kann nicht verkürzt werden und gilt auch für Geimpfte und Genesene.
 
Alle Rückkehrende aus den oben genannten Ländern sind aufgerufen, sich beim Fachdienst Gesundheit unter der Telefonnummer 0175/22556820 oder per E-Mail an gesundheitsamt@alb-donau-kreis.de zu melden.