Tag des offenen Denkmals: Denkmal-Schätze im Alb-Donau-Kreis mit einem Klick entdecken
Online-Programm kann jetzt gezielt nach Landkreis gefiltert werden: Vielfältige Angebote am Sonntag, 13. September
Am Sonntag, 13. September 2026, lädt der Tag des offenen Denkmals wieder dazu ein, Geschichte unmittelbar vor Ort zu erleben. Auch im Alb-Donau-Kreis öffnen zahlreiche besondere Kulturdenkmale ihre Türen und bieten Führungen, Besichtigungen und Aktionen an. Wer seinen Besuch planen möchte, findet die Veranstaltungen im Landkreis jetzt besonders einfach: Das Online-Programm auf der Webseite des Tags des offenen Denkmals https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/ lässt sich gezielt nach Landkreisen filtern.
Aktuell sind für den Alb-Donau-Kreis zwölf Denkmale im offiziellen Programm verzeichnet. Die Bandbreite reicht von archäologischen Fundstätten und historischen Kirchen über technische Denkmale bis hin zu Höhlen, Burgruinen und Zeugnissen der Eisenbahngeschichte.
So können Besucherinnen und Besucher beispielsweise am Hohle Fels bei Schelklingen auf den Spuren der Eiszeitmenschen unterwegs sein. Gemeinsam mit dem Steinzeitdorf Ehrenstein in Blaustein steht dabei auch die Verbindung zweier UNESCO-Welterbestätten im Mittelpunkt: Ein Shuttle-Service verbindet die beiden Orte und macht ihre unterschiedlichen Epochen der Menschheitsgeschichte erlebbar.
Technik- und Infrastrukturgeschichte gibt es unter anderem im historischen Pumpwerk in Teuringshofen zu entdecken. Das 1870 errichtete Pumpwerk war Teil der frühen Albwasserversorgung und steht damit besonders anschaulich für das diesjährige Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Führungen geben Einblicke in diese technische Pionierleistung.
In Amstetten können Interessierte die historische Rollbockanlage der Schmalspurbahn kennenlernen. Führungen erläutern die Funktionsweise der Anlage und die Geschichte der Strecke Amstetten–Laichingen. Auch das Alb-Bähnle ist an diesem Tag unterwegs.
Weitere besondere Einblicke bieten beispielsweise die Jugendstil-Villa Lindenhof in Blaustein-Herrlingen, die St.-Afra-Kapelle und die Burgruine Hohenschelklingen in Schelklingen, das Guckahürle in Langenau, die Kreuzkirche in Blaustein sowie die Sontheimer Höhle in Heroldstatt.
Der Tag des offenen Denkmals ist Deutschlands größte Kulturveranstaltung rund um das baukulturelle Erbe. Er wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert und steht 2026 unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.
Das Programm für den Alb-Donau-Kreis ist direkt über die neue Landkreis-Filterfunktion abrufbar:
Da das Programm laufend ergänzt werden kann, empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die aktuellen Angaben zu Öffnungszeiten, Führungen und möglichen Anmeldungen.


