Ehrenamt macht den Alb-Donau-Kreis menschlicher und lebenswerter: Alb-Donau-Kreis dankt den Engagierten im Dezernat für Jugend und Soziales mit einem gemeinsamen Sommerfest
Mit einem Sommerfest im Haus des Landkreises hat der Alb-Donau-Kreis am 14. Juli 2026 das vielfältige ehrenamtliche Engagement im Dezernat für Jugend und Soziales gewürdigt. Erstmals waren dabei Ehrenamtliche aus allen Bereichen des Dezernats zu einer gemeinsamen Veranstaltung eingeladen.
Der bisherige Ehrenamtsabend in der Vorweihnachtszeit richtete sich vor allem an die Engagierten im Bereich Flüchtlinge und Integration. Mit dem neuen, breiter angelegten Sommerfest wollte der Landkreis einen ungezwungenen Rahmen mit viel Zeit für persönliche Gespräche, neue Kontakte und den Austausch von Erfahrungen schaffen.
Unter den Gästen waren Dolmetschende, Behördenlotsinnen und Behördenlotsen, Familienbesucherinnen und Familienbesucher, Engagierte des Projekts GRIPS, ehrenamtliche Vormundinnen und Vormünder sowie Mitglieder der Helferkreise in den Städten und Gemeinden des Alb-Donau-Kreises. So unterschiedlich ihre Aufgaben sind, verfolgen sie doch ein gemeinsames Ziel: Menschen Orientierung zu geben, sie im Alltag zu begleiten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort zu stärken.
Landrat Heiner Scheffold dankte den Ehrenamtlichen für ihre Zeit, ihre Geduld und ihre Verlässlichkeit. „Sie beantworten die Frage, was jeder Einzelne für andere tun kann, nicht theoretisch, sondern ganz praktisch: Sie begleiten Menschen, erklären Wege durch Behörden, unterstützen Familien und übernehmen Verantwortung“, sagte Scheffold. „Damit stärken Sie etwas, das unsere Gesellschaft im Innersten zusammenhält.“
Ein handlungsfähiger Staat, eine verlässliche Verwaltung sowie gute Beratungs- und Unterstützungsangebote seien unverzichtbar. Ehrenamtliche ergänzten diese Strukturen jedoch um etwas besonders Wertvolles: persönliche Zuwendung, Zeit und Nähe. „Ein offenes Ohr, ein ermutigender Zuspruch oder die Bereitschaft, einen schwierigen Brief gemeinsam durchzugehen, können für einen Menschen einen großen Unterschied machen“, betonte der Landrat. „Gerade in solchen Begegnungen entsteht Vertrauen.“
Ehrenamtliches Engagement sei dabei keine Selbstverständlichkeit, sondern freiwillige Arbeit, die neben Beruf, Familie und persönlichen Verpflichtungen geleistet werde. „Ehrenamt lässt sich nicht anordnen oder fest einplanen. Man kann es ermöglichen, begleiten und unterstützen – und man muss es wertschätzen“, sagte Scheffold. Die Engagierten machten den Alb-Donau-Kreis menschlicher und lebenswerter und trügen dazu bei, dass sich Menschen willkommen, gesehen und begleitet fühlten.
Im Mittelpunkt des Sommerfestes standen das gegenseitige Kennenlernen und der persönliche Austausch. Bei Live-Musik und einem gemeinsamen Buffet nutzten die Gäste die Gelegenheit, mit Engagierten aus anderen Tätigkeitsfeldern ins Gespräch zu kommen.


