Dezernat für Jugend und Soziales: Künftig nur noch donnerstags ohne Terminvereinbarung

Das Bild zeigt die Gebäude des Landratsamtes in Ulm.

Das Dezernat Jugend und Soziales des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis passt die Öffnungszeiten für Laufkundschaft im Gebäude B in Ulm an: Persönliche Vorsprachen ohne Termin sind dort künftig nur noch donnerstags von 8:00 bis 17:30 Uhr möglich. An allen anderen Wochentagen ist ein Besuch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Die Regelung betrifft die publikumsintensiven Bereiche des Dezernats, darunter insbesondere das Versorgungsamt, die Asylbewerberleistungen, das Wohngeld sowie weitere soziale Leistungsbereiche. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, vor einem Besuch zu prüfen, ob ihr Anliegen telefonisch, schriftlich oder online geklärt werden kann, und bei Bedarf rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren. Unterlagen können in den Briefkasten vor Gebäude A am Eingang Schillerstraße eingeworfen werden.
 
Alle Informationen zu den aktuellen Öffnungszeiten sowie zur Terminvereinbarung finden Sie auf der Homepage des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis unter www.alb-donau-kreis.de/oeffnungszeiten.

Das Versorgungsamt hat zudem im Bereich Schwerbehindertenangelegenheiten seine digitalen Kontaktmöglichkeiten erweitert: Über ein neues Kontaktformular können Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen schnell und unkompliziert online übermitteln. Zudem bietet ein FAQ auf der Homepage Antworten auf häufige Anliegen. Dieses ist unter www.alb-donau-kreis.de/schwerbehindertenausweis erreichbar. Dadurch können viele Fragen auch ohne persönlichen Besuch geklärt werden.
 
Die Anpassung der Öffnungszeiten steht im Zusammenhang mit der angespannten Lage der Landkreise, auf die der bundesweite Aktionstag „Kommunen am Limit“ am 22. Juni 2026 aufmerksam gemacht hat. Steigende Aufgaben, wachsende Anforderungen und begrenzte personelle sowie finanzielle Ressourcen wirken sich zunehmend auch auf Verwaltungsabläufe und Serviceangebote aus. Hintergrund ist, dass Bund und Land immer mehr Aufgaben an Landkreise und Kommunen übertragen, aber diese nicht ausreichend finanzieren.