Engagiert, interessiert und mit viel Motivation dabei: Ulmer Medizinstudierende unterstützen Arbeit des Gesundheitsamts

5 Medizinstudierende stehen im Halbkreis und halten Schild hoch "Bleibt Gesund!"
Fünf von zwölf Medizinstudierenden, die den Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt unter die Arme greifen: Sibylle Steinkellner, Verena Raab, Robin Schöttke, Christin Braun, Eva Rütten (v.l.n.r.).

Zwölf Medizinstudentinnen und Medizinstudenten der Universität Ulm unterstützen das Landratsamt Alb-Donau-Kreis in seiner Arbeit für den gesundheitlichen Bevölkerungsschutz.

Seit Mitte März arbeiten sie sehr engagiert im dortigen Gesundheitsamt und sind ein Teil des Teams, das für die Menschen in der Stadt Ulm und im Alb-Donau-Kreis aktiv ist, für rund 320.000 Einwohner. Als Werkstudierende leisten sie eine Arbeit der wirklich nicht alltäglichen Art, mitten in Zeiten von Corona.
 
Landrat Heiner Scheffold ist voll des Lobes: „Ich danke den Studentinnen und Studenten für ihre Unterstützung in dieser schwierigen Situation. Sie zeigen viel Motivation und als angehende Mediziner ein hohes Berufsethos. In unserem Fachdienst Gesundheit können sie ihr Know-how ganz praktisch und hilfreich mit einsetzen für den Infektionsschutz unserer Bevölkerung.“
 
Die Studentinnen und Studenten arbeiten schichtweise, in Teams von vier bis fünf Personen. Sie helfen bei der Dokumentation und Fallerfassung. Einige telefonieren regelmäßig mit Personen, die sich in häuslicher Isolierung befinden. Sie fragen nach dem Gesundheitszustand, geben Tipps und nehmen Kennwerte wie beispielsweise Fiebermessungen auf. Sie unterstützen die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte im Gesundheitsamt an vielen Stellen.
 
Wie kam es dazu? Nach einem Aufruf des Landratsamts Alb-Donau-Kreis an der Universität Ulm meldeten sich die zwölf Studierenden für einen Einsatz im Gesundheitsamt während ihrer vorlesungsfreien Zeit. Sie sind mit einem befristeten Vertrag als Werkstudierende angestellt.
 
„Gerade wir Medizinstudenten können in Zeiten dieser Krise vielerorts unterstützend tätig werden. Mir persönlich war es einfach ein Anliegen, meinen Betrag zu leisten, anstatt zuhause die Zeit abzusitzen“, beschreibt Sibylle Steinkellner, eine der Studentinnen, ihre Motivation. Es sei ein besonderer Einblick in den Arbeitsalltag des Gesundheitsamtes, welchen sie angesichts dieser Pandemie bekommen würde. „Selten denkt man als Student über die bedeutende Rolle des Gesundheitsamtes nach. Umso spannender ist es, nun hautnah mitzuerleben, was für eine zentrale Rolle die Ärztinnen und Ärzte hier bei der Eindämmung des Virus spielen“, so Steinkellner.
 
Landrat Heiner Scheffold wünscht den jungen Leuten für ihre Zukunft schon heute alles Gute. „Sie sind auch nach ihrem Medizinstudium im Alb-Donau-Kreis herzlich willkommen.“