Landratsamt Alb-Donau-Kreis wird jetzt zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt

Foto (LRA ADK): E-Dienstwagen werden in der Tiefgarage im Haus des Landkreises seit Jahresbeginn 2021 mit Ökostrom betankt. Matthias Wittlinger, Leiter des Fachdienstes Bildung und Nachhaltigkeit setzt das Ladekabel.

Auch weitere Kreiseinrichtungen angeschlossen Landrat Heiner Scheffold: „Eine weitere Etappe auf dem Weg zu einer klimaneutralen Kreisverwaltung“

Seit dem 1. Januar 2021 wird das Landratsamt Alb-Donau-Kreis zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt. Dies umfasst 175 Abnahmestellen im Kreisgebiet. Dazu gehören die Gebäude der Kreisverwaltung in Ulm und Ehingen, die Gebäude der kreiseigenen Schulen, die Straßenmeistereien und die Deponien. Auch die E-Dienstfahrzeuge des Landratsamts werden nun mit Ökostrom betankt. Hinzu kommen rund 120 Ampelanlagen an Kreisstraßen, Bundes- und Landesstraßen, die vom Fachdienst Straßen im Unterhalt betreut werden sowie der B28-Tunnel in Blaubeuren.
 
Die komplette Umstellung auf Ökostrom ist eine wirkungsvolle Maßnahme zur Erfüllung der Klimaschutzziele, zu welchen sich das Landratsamt verpflichtet hat. Landrat Heiner Scheffold sagte dazu: „Dieser komplette Umstieg ist Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie, der wir mit dem neuen Fachdienst Bildung und Nachhaltigkeit nochmals mehr Schub geben wollen. Bis spätestens 2040 wollen wir eine vollständig klimaneutrale Kreisverwaltung sein. Mit der ausschließlichen Nutzung regenerativer Energien haben wir ein weiteres Etappenziel erreicht.“
 
Bereits zum 1. Jan. 2020 hatte die Kreisverwaltung an einigen Abnahmestellen auf Ökostrom umgestellt. Nachdem bestehende Verträge ausgelaufen waren, konnte nun zum 1. Jan. 2021 die komplette Stromversorgung auf regenerative Energien umgestellt werden.
 
Aktuell wird der bezogene Ökostrom zu über 90 Prozent aus Wasserkraft gewonnen. Außerdem sind die Lieferanten laut Ausschreibung zu einer Neuanlagenquote verpflichtet. Danach muss ein Drittel des gelieferten Stroms aus Anlagen stammen, die nicht älter als sechs Jahre sind. Ein weiteres Drittel stammt aus Anlagen, die bis 12 Jahre alt sind. „Damit unterstützen wir als Landratsamt den weiteren Bau von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien“, sagte der neue Fachdienstleiter Bildung und Nachhaltigkeit, Matthias Wittlinger.