Landrat Scheffold besucht Straßenmeisterei in Langenau

Landrat Scheffold: „Die Arbeit der Straßenmeistereien ist auch in Zeiten von Corona ein wichtiger Dienst für die Bevölkerung.“

Mitarbeiter Straßenmeisterei Langenau

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenmeistereien in Ehingen, Ulm, Merklingen und Langenau sorgen tagtäglich für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer – auch in Zeiten von Corona. Ich weiß das sehr zu schätzen. Trotz der Herausforderungen, die das Corona-Geschehen für die Arbeit hier mit sich bringt, gewährleisten wir es, dass die Bürgerinnen und Bürger gut und sicher ihre Ziele erreichen“, sagte Landrat Heiner Scheffold anlässlich seines Besuchs der Straßenmeisterei Langenau am Dienstag, 12. Mai.

Scheffold informierte sich heute (12. Mai) vor Ort über den Einsatz der Kolleginnen und Kollegen in Zeiten von Corona.
 
„Der Gesundheitsschutz aller 85 Beschäftigten in den Straßenmeistereien steht an erster Stelle“, betonte Landrat Heiner Scheffold. Damit der Betrieb in den Straßenmeistereien weiterhin gewährleistet werden kann, wurden unterschiedliche Organisations- und Hygienemaßnahmen getroffen. „Es ist davon auszugehen, dass die Pandemie über einen längeren Zeitraum eine Herausforderung an den Infektionsschutz bei der Arbeit darstellt. Von den Straßenmeistereien erfordert das Planungsgeschick,“ so Tobias Wanner, Leiter des Fachdienstes Straßen im Landratsamt. Sie müssen die Arbeiten so koordinieren, dass keiner gefährdet ist. Im Home Office arbeiten – das ist in den Straßenmeistereien nicht möglich.
 
Für die Straßenmeisterei Langenau bedeutet dies konkret, dass die 18 Mitarbeiter räumlich getrennt wurden: eine Kolonne befindet sich in der Straßenmeisterei in Langenau, die zweite Kolonne ist am Stützpunkt in Lonsee-Ettlenschieß untergebracht.
 
Ist eine räumliche Trennung an einem Standort nicht möglich, fangen die Mitarbeiter zeitversetzt ihren Dienst an - die ersten um 6:30 Uhr, der Rest um 7:30 Uhr. So kommen die Straßenwärter auch untereinander nicht in Kontakt.
Um die Infektionsgefahr so gering wie möglich zu halten, arbeiten die Kolonnen derzeit in Kleinkolonnen, d.h. in Zweierteams. Nicht alle Arbeiten lassen sich komplett allein ausführen. Ist dies der Fall wird darauf geachtet, dass die Mitarbeiter den erforderlichen Sicherheitsabstand einhalten und einen Mundschutz tragen.
 
Die anstehenden Arbeiten der Straßenmeistereien werden durch die notwendigen Regelungen erschwert, da der Maschinen- und Geräteeinsatz weniger flexibel ist. Zudem müssen bestimmte Arbeiten, wie beispielsweise das Abfräsen und der Neueinbau der Fahrbahn, aufgeschoben werden, da sie von Kleinkolonnen nicht leistbar sind.
 
Die Beschäftigten der Straßenmeistereien sind derzeit insbesondere mit Mäharbeiten und Grünpflege beschäftigt. Parallel dazu laufen die Kontrollen von Brücken und Tunnel, neue Verkehrsschilder werden montiert, Umleitungen werden vorbereitet und aufgestellt.
 
„Die „Männer in Orange“ sorgen für die Sicherheit des Verkehrs“, betont Landrat Scheffold nach seinem Besuch in Langenau. Er wünscht sich von den Verkehrsteilnehmern, dass den Beschäftigten der Straßenmeistereien der notwendige Respekt, mehr Wertschätzung und die gebotene Sicherheit entgegengebracht werden. Jeder sollte sich stets bewusst sein, dass sie auch in Zeiten von Corona einen wichtigen Dienst leisten.
 
Hintergrundinformationen:Im Alb-Donau-Kreis gibt es vier Straßenmeistereien: Langenau, Ehingen, Merklingen und Ulm. Sie sind zuständig für den Zustand und die Verkehrssicherheit der Kreis-, Landes- und Bundesstraßen. Quasi für alle Straßen – außer den kommunalen Straßen der Städte und Gemeinden, für die die jeweiligen Bauhöfe zuständig sind, und der Autobahn.

In der Summe rund 1000 Kilometer Straßen fallen in ihr Gebiet im Alb-Donau-Kreis; davon sind 160 Kilometer Bundesstraßen, 380 Kilometer Landesstraßen und 460 Kilometer Kreisstraßen.