Informationen für die regionale Wirtschaft

Im Folgenden haben wir zu verschiedenen Themen, die die regionale Wirtschaft betreffen, wichtige Informationen, Kontaktdaten und Ansprechpartner zusammengestellt.

Soforthilfeprogramm für gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige freier Berufe

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm für gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe aufgelegt mit dem seit 25. März 2020 Anträge auf Soforthilfe gestellt werden konnten. Seit dem 9. April 2020 ist dieses Programm teilweise vom Bundesprogramm „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-selbständige“ abgelöst worden. Für Unternehmen von 11- 50 Beschäftigten gilt jedoch das Landesprogramm weiter.

Eine Antragstellung ist in allen Fällen bei der jeweiligen Industrie-und Handelskammer oder Handwerkskammer möglich. Neben den Kammern unterstützt jetzt auch die Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz bei der Antragstellung auf Soforthilfe. Die Auszahlung erfolgt in allen Fällen über die L-Bank Baden-Württemberg. Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden.
Ziel der Programme ist die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz sowie die Kompensation von Liquiditätsengpässen.

Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, zunächst für drei Monate, in Höhe von bis zu:
- 9.000 Euro für Soloselbstständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten,
- 15.000 Euro für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten,
- 30.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.

Bitte beachten Sie:
- Das Bundesprogramm ist kein zusätzliches Hilfsprogramm. Wer bereits einen Soforthilfeantrag über das Landesprogramm eingereicht hat, braucht nichts weiter zu veranlassen.
- Da es sich um zwei Programme handelt, das Bundesprogramm für Antragsteller mit bis zu 10 Beschäftigten und das Landesprogramm für Antragsberechtigte mit mehr als 10 bis zu 50 Beschäftigten, müssen zur Antragstellung ab sofort die neuen Formulare des Bundes und des Landes verwendet werden.
- Anträge können bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden.
- Informationen über das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes und des Landes Baden-Württemberg finden Sie finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau
 
Eine Liste der wichtigsten Fragen zur Antragstellung finden Sie unter: https://www.bw-soforthilfe.de/
 

Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt, das sich an alle Kulturschaffenden richtet.
 
Unter folgendem Link können sich Kulturschaffende umfassend informieren:
https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/kunst-kultur/kultursparten/unterstuetzung-kulturbetriebe-coronavirus/

Finanzielle Unterstützung für Start-ups

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg weitet sein bewährtes Instrument zur Frühphasenförderung von Gründungsvorhaben, „Start-up BW Pre-Seed“, wegen der Corona-Krise aus.
Das Wirtschaftsministerium unterstützt deshalb von der Corona-Krise betroffene Start-ups, ab 20. April 2020 mit dem Förderprogramm „Start-up BW Pro-Tect“.

Ab sofort können betroffenen Start-ups den rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro bei den Pre-Seed-Partnern des Wirtschaftsministeriums beantragen.
 
Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier: www.startupbw.de

Informationen zu weiteren finanziellen Hilfen

Unternehmen, die sich über die bereitstehenden Hilfsangebote zu Betriebsmittel-, Liquiditäts- und Überbrückungsfinanzierungen informieren wollen, können sich telefonisch unter der Nummer 0711 122-2345  an die Hotline der L-Bank-Wirtschaftsförderung wenden. Sie ist von Montag bis Donnerstag zwischen 8:30 und 16:30 Uhr und Freitag zwischen 8:30 Uhr und 16:00 Uhr erreichbar.
Oder schreiben Sie eine E-Mail an wirtschaftsfoerderung@l-bank.de.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt Zuschüsse zur Unternehmensberatung. Ab sofort können Sie Anträge für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website des BAFA.
 
Hotline für Bürgschaften und Bankdarlehen
Erreichbar: Donnerstag, 8:30 bis 16:30 Uhr, Freitag von 8:30 bis 16 Uhr
Telefon: 0711 122-2999
E-Mail: buergschaften@l-bank.de
 
Hotline Landwirtschaftsförderung: Darlehen für die Agrarwirtschaft und ländliche Region im Hausbankenverfahren
Erreichbar: Montag bis Donnerstag, 8:30 bis 16:30 Uhr, Freitag von 8:30 bis 16 Uhr
Telefon: 0711 122-2666
E-Mail: landwirtschaft@l-bank.de
 
Auch die Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums bietet einen Überblick über Corona-Hilfen des Bundes und der Länder.
 
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Deutschen Industrie- und Handelskammertags unter https://www.dihk.de

Kurzarbeitergeld

Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden. Zuständig ist die örtliche Agentur für Arbeit.
 
Informationen zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes gibt es auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Hotlines der Bundesagentur für Arbeit
Informationen für regionale Arbeitgeber Telefon: 0731 160 666
Telefon: 0800 4555520
Informationen für Arbeitnehmer Telefon: 0800 4555500

Steuerliche Hilfsangebote

Das Bundesministerium der Finanzen und die obersten Finanzbehörden der Länder haben verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten. Ziel ist es, die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Einen Überblick über die näheren Einzelheiten der entsprechenden Maßnahmen finden Sie auf der Seite des Bundesfinanzministeriums.

Ansprechpartner bei allen steuerrechtlichen Fragen ist Ihr zuständiges Finanzamt.

Das vereinfachte Antragsformular für Steuerstundungen bzw. die Anpassung der Vorauszahlungen und Informationen zur Herabsetzung von Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 finden Sie auf der Website der Finanzämter BW.

Weitergehende Informationen finden Sie auf folgenden Internetseiten:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bundesfinanzministerium
Landesfinanzministerium

Steuererleichterungen für Helfende in der Corona-Krise

Für gemeinnützige Einrichtungen und Ehrenamtliche gibt es ein weiteres Steuer-Hilfspaket in der Corona-Krise. Gemeinnützige Vereine verlieren bei Hilfsdiensten Steuerbegünstigungen nicht.
Mehr dazu unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/
 

Hilfsangebote der KfW

Die KfW wird die bestehenden Kredite für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern. Aufgabe der KfW ist es, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.
 
Unternehmer wenden sich zur Antragstellung an ihre Hausbank bzw. Finanzierungspartner.
 
Weitere Auskünfte zum KfW-Hilfsprogramm erhalten Sie bei der Hotline der KfW-Bank unter
Telefon: 0800 5399001, Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr
 
Zur Webseite der KfW

Hilfsangebote der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

Bei verbürgten Krediten sind Tilgungsaussetzungen für einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten möglich.
 
Weitere Informationen und Auskünfte dazu erhalten Sie unter der Telefonnummer der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg: 0711 1645-6
Anträge können grundsätzlich formlos an tilgungsaussetzung@buergschaftsbank.de gerichtet werden.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website der Bürgschaftsbank unter https://www.buergschaftsbank.de/hilfspaket-corona-krise

Arbeits- und Arbeitsschutzrecht

Fragen und Antworten auf arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
 
Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik gibt Empfehlungen zum Schutz der Beschäftigten im Handel und der Warenlogistik.

Auf der Seite der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung finden Sie zum Thema Arbeitsschutz auch weitergehende Informationen.

Versorgung der Bevölkerung und Funktion wichtiger Infrastrukturen sicherstellen
Das Landratsamt hat am 18. März eine Allgemeinverfügung für flexiblere Arbeitszeiten erlassen. Die Verfügung gibt es hier (562,9 KB) als PDF zum Herunterladen.

Am 9. April wurde die COVID-19-Arbeitszeitverordnung (282,2 KB) im Bundesanzeiger veröffentlicht. Sie tritt neben die Allgemeinverfügung des Landratsamtes (siehe § 6 COVID-19-ArbZV). Für die in der COVID-19-ArbZV beschriebenen Tätigkeiten gelten die Regelungen der COVID-19-ArbZV. Ergänzend gilt für Tätigkeiten, die sowohl in der COVID-19-ArbZV als auch in der Allgemeinverfügung aufgeführt sind, die Dokumentationspflicht nach Buchstabe C. der Allgemeinverfügung. Für Tätigkeiten, die nur in der Allgemeinverfügung beschrieben sind, gelten allein die Regelungen der Allgemeinverfügung.

Fragen und Antworten zur vorübergehenden Befreiung von Inhabern abgelaufener Schengen-Visa vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels erhalten sie auf der Seite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

Förderung der Verbundausbildung - Auszubildende im Verbund ausbilden

Mit der Förderung der Verbundausbildung will das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg Betrieben flexible Lösungen ermöglichen, damit die Kurzarbeit nicht zu Lasten der Auszubildenden geht.
Kurzarbeitende Betriebe, die für mindestens vier Wochen Dauer ihre Auszubildenden in einem Partnerbetrieb ausbilden lassen, können ab sofort mit einem einmaligen Zuschuss von 1.000 Euro gefördert werden. Bitte beachten Sie die Antragsfrist.
 
Ein Merkblatt mit weiteren Informationen und das Antragsformular sind abrufbar unter
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/azubi-im-verbund-ausbildung-teilen/

Online Schulungsangebote und Weiterbildungsangebote

Das Digitalisierungszentrum Ulm | Alb-Donau | Biberach unterstützt Unternehmen im Alb-Donau-Kreis durch Veranstaltungen, die virtuell abgehalten werden. Das Programm enthält auch Veranstaltungen, die ursprünglich anders geplant waren und nun kurzfristig virtuell abgehalten werden. Einiges wurde kurzfristig entwickelt, um die Region aktiv zu unterstützen. Nehmen Sie gerne an diesen Veranstaltungen teil.
Sie finden diese unter : https://dz-uab.events.idloom.com/
 
Berufliche Weiterbildungsangebote als Online-Kurse und Webinare finden Sie auch auf dem Weiterbildungsportal Baden-Württemberg unter dem folgenden Link:  www.fortbildung-bw.de  

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Bei ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten in Folge der Coronakrise, besteht die Möglichkeit der Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen nach § 76 Abs.2 Satz 1 Nr.1 SGB IV.

Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre zuständige Krankenkasse.

Insolvenz-, Zivil- und Gesellschaftsrecht

Den Gesetzestext finden Sie hier (53,8 KB)
Auf der Internetseite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen (FAQ).
 
Bitte beachten Sie die für jede Regelung geltenden speziellen Übergangsregelungen.

Hinweis

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Wer am Wochenende medizinische Hilfe benötigt, kann sich vom Festnetz an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 wenden.

Bitte beachten Sie

Nur im Notfall 112!

Die Notrufnummer 112 ist nur für den Rettungsdienst und muss für Notfälle frei bleiben. Wer sie blockiert, gefährdet Menschenleben!
Für andere medizinische Anliegen wählen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Zahl der bestätigten Fälle im Alb-Donau-Kreis und Stadtkreis Ulm

Stand: 25.05.2020, 15:20 Uhr
  • Insgesamt: 915 Fälle
  • Alb-Donau-Kreis (rund 196.000 Einwohner): 638 Fälle
  • Stadtkreis Ulm (rund 126.000 Einwohner): 277 Fälle
  • Genesene: 821
    • davon Alb-Donau-Kreis: 580
    • davon Stadtkreis Ulm: 241
  • Todesfälle: 31
    • davon Alb-Donau-Kreis: 24
    • davon Stadtkreis Ulm: 7

Aktuelle Meldungen

Unsere aktuellen Pressemitteilungen zum Thema Coronavirus finden Sie hier.

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Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Bundesgesundheitsministerium: Handzettel „Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?"