Große Lauter – Deutschlands Naturwunder 2019

Lautertal - Blick vom Wartstein
Blick vom Wartstein auf die Große Lauter im unteren Lautertal

Sehr erfreut zeigte sich Landrat Heiner Scheffold über die Auszeichnung der Großen Lauter als Deutschlands Naturwunder 2019 durch die Heinz Sielmann Stiftung.

„Die Große Lauter steht für eine eindrucksvolle Biodiversität, für landschaftliche Schönheit und kulturgeschichtlichen Reichtum“, sagte Scheffold zur Prämierung. „Deshalb ist das Große Lautertal zu Recht ein touristischer Magnet sowohl für den Alb-Donau-Kreis, wie für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Dabei setzen wir konsequent auf sanften und nachhaltigen Tourismus, der das naturräumliche Potenzial dieses Tales mit einbezieht, aber auch zu schützen weiß“, so Landrat Scheffold.
 
Das Große Lautertal ist Teil des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. In Lauterach, am Unterlauf der Großen Lauter, befindet sich ein Biosphärengebiets-Informationszentrum mit dem Themenschwerpunkt Wasser als Lebensraum – mit Außenspielbereich für Kinder und einem Café.
 
Im Tourismuskonzept des Alb-Donau-Kreises hat das Große Lautertal seinen festen Platz. Zwei Wandertouren für ganz oder teilweise durch das Tal der Großen Lauter: Der vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg prämierte Burgfelsenpfad und die Donau-Hochbergtour. Dies sind zwei von 20 der so genannten „Eiszeitpfade“, die der Landkreis als Wandertouren ausgewiesen hat. Auch zwei vom Alb-Donau-Kreis ausgewiesene Radtouren beziehen das Große Lautertal mit ein. Außerdem gibt es den Lautertalradweg, der von der Quelle bis zur Mündung führt.
 
Zwischen dem 1. Mai und dem 20. Oktober sind die Rad-Wanderbusse wieder unterwegs, von denen zwei das Große Lautertal miteinbeziehen, vor allem der Rad-Wanderbus „Lautertal“. Mit der Schwäbischen Alb-Bahn über Schelklingen und Münsingen lassen sich Fahrradtouren im Großen Lautertal kombinieren.
 
Dazu sage Landrat Heiner Scheffold: „Die Auszeichnung der Großen Lauter als Deutschlands Naturwunder 2019 überrascht von ihrem besonderen Potenzial her gesehen nicht. Sie ist aber sicher noch einmal ein gutes Stück Rückenwind für unsere Touristikarbeit. Die bestehenden Radtour - und Wandermöglichkeiten zeigen, dass wir auch für weiter steigende Touristikzahlen gut vorbereitet sind.“

Die Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Tübingen finden Sie hier (293,7 KB). Lesen Sie hier (540,4 KB)die Pressemitteilung der Heinz Sielmann Stiftung.