Coronavirus: Drive-in Stationen werden in Ulm und Ehingen eingerichtet

Möglichkeiten für Testabstriche in Ulm und im Alb-Donau-Kreis werden erweitert

Personen am Tisch besprechen Drive-in-Stationen
Der Runde Tisch im Landratsamt (Von links; Kopf von hinten mit Laptop): Dr. Michael Barczok (Kassenärztliche Vereinigung), Prof. Dr. Heike von Baum (Universitätsklinikum Ulm), Prof. Dr. Udo X. Kaisers (Universitätsklinikum Ulm), Stefan Tluczykont (Dezernent, Landratsamt), Dr. Barbara Unger (Leiterin Fachdienst Gesundheit, Landratsamt), Markus Möller (stellvertretender Landrat), Landrat Heiner Scheffold, Wolfgang Schneider (ADK GmbH), Prof. Dr. Matthias Helm (Bundeswehrkrankenhaus), Dr. Sophia Blankenhorn (Kreisärzteschaft), Dr. Andreas Rost (Kreisärzteschaft), Prof. Dr. Bernd Kühlmuß (Deutsches Rotes Kreuz)

Testabstriche auf das Coronavirus werden nur in begründeten Verdachtsfällen auf ärztliche Weisung vorgenommen. Hierzu werden zwei so genannte Drive-in Stationen in Ulm und Ehingen eingerichtet, die das bisher bewährte Verfahren mit dem „Test-Mobil“ erweitern.

Die Stationen sollen noch im Laufe dieser Woche in Betrieb genommen werden. Dies ist das Ergebnis eines Runden Tisches, zu dem Landrat Heiner Scheffold am vergangenen Freitag die Leitungen der Universitätsklinik Ulm, des Bundeswehrkrankenhauses, des Alb-Donau Klinikums, die Vorsitzenden der Kreisärzteschaft, Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung und des DRK in das Landratsamt eingeladen hatte. Erste Vorbereitungen für die Einrichtung der Stationen hatte der Krisenstab im Landratsamt bereits vorher auf den Weg gebracht.
 
„Angesichts steigender Fallzahlen schaffen wir mit den Drive-in Stationen erweiterte Möglichkeiten, um deutlich mehr Testabstriche realisieren zu können“, sagten die Beteiligten übereinstimmend. Am Runden Tisch war man sich darin einig, das bewährte Verfahren mit dem „Test-Mobil“ darauf abgestimmt weiterzuführen.
 
Die Drive-in Stationen werden in Ulm auf dem Messegelände und in Ehingen am Festplatz beim Stadion errichtet. Sie sind öffentlich nicht zugänglich. Sie sind ausschließlich von Personen, die dafür eine ärztliche Weisung bekommen mit dem eigenen PKW anfahrbar.
 
Für die Infrastruktur der Drive-in Stationen, wie beispielsweise Container, Ausschilderungen und Sicherheitspersonal sorgt das Landratsamt. Der laufende Betrieb und die Personalausstattung für die Abstriche werden von der Kassenärztlichen Vereinigung und der Kreisärzteschaft in Kooperation mit dem DRK organisiert. Die genauen Details werden noch bekanntgegeben.
 
Mit dem „Test-Mobil“ sollen weiterhin vorrangig die Personen in häuslicher Isolierung angefahren werden, die nicht mit dem PKW mobil sind und deshalb nicht zu einer Drive-in Abstrich-Station fahren können.