Coronavirus: Mittlerweile elf bestätigte Fälle - Krisenstab trifft sich täglich

Gesundheitsamt erhält Verstärkung durch pensionierte Mitarbeiter

Besprechung des Krisenstabs
Täglich trifft sich der Krisenstab aus den verschiedenen Fachdiensten der Kreisverwaltung und Vertretern der Stadt Ulm unter der Leitung des stellvertretenden Landrats Markus Möller im Haus des Landkreises. Der Krisenstab unterstützt das Gesundheitsamt und koordiniert Maßnahmen für den Bevölkerungsschutz.

Mittlerweile gibt es in Ulm und im Alb-Donau-Kreis elf bestätigte Fälle von Personen, die am Coronavirus erkrankt sind; fünf im Stadtkreis und sechs im Landkreis. In nahezu allen Fällen handelt es sich um Urlaubsrückkehrer aus Südtirol. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolierung.

Dabei muss berücksichtigt werden, dass im Alb-Donau-Kreis und im Stadtkreis Ulm 320.000 Einwohner leben. Auch nachdem der Hauptstrom der Südtirol-Urlauber seit dem Monatswechsel Februar/März längst wieder zu Hause ist, bleibt die aktuelle Zahl der bestätigten Coronafälle auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
 
Insgesamt kann die Lage derzeit als vergleichsweise stabil betrachtet werden. Die Gesundheitsbehörde behält die weitere Entwicklung des Corona-Geschehens aber genau im Auge.
 
Die Fachleute des Gesundheitsamtes im Landratsamtes Alb-Donau-Kreis sehen in der aktuellen Situation einen Beleg dafür, dass die Maßnahmen zum Infektionsschutz greifen. „Die häusliche Isolierung ist dabei im Moment das wirksamste Mittel, um die Infektionsketten zu unterbrechen“, erklärte die Leiterin des Gesundheitsamts, Dr. Barbara Unger. „Dabei sind wir uns bewusst, dass die Isolierung für den einzelnen Menschen ein gravierender Eingriff ist“, sagte Dr. Barbara Unger.
 
Das Ärzteteam im Gesundheitsamt hat Verstärkung bekommen. Zwei ehemalige Amtsärzte dieser Behörde unterstützen jetzt aktiv die Arbeit für den gesundheitlichen Bevölkerungsschutz.