Coronavirus: Bislang keine Infektion im Stadtkreis Ulm und im Alb-Donau-Kreis

Landratsamt Alb-Donau-Kreis richtet für das Wochenende eine Corona-Hotline ein

Bei den vier Kontaktpersonen aus dem Stadtkreis Ulm und dem Alb-Donau-Kreis, die kürzlich in derselben Kinovorstellung waren wie der Patient aus dem Kreis Göppingen, bei dem das Coronavirus nachgewiesen wurde, konnte das Virus nach der Testung nicht nachgewiesen werden.

Die Personen befinden sich aber weiterhin in häuslicher Isolation und werden noch in den nächsten sieben Tagen vom Fachdienst Gesundheit kontinuierlich betreut und engmaschig überwacht, bis zum Ende der Inkubationszeit.
Im Alb-Donau-Kreis und Stadtkreis Ulm ist damit bislang noch kein Fall einer Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden.

Landratsamt Alb-Donau-Kreis richtet Hotline ein

Das Landratsamt Alb-Donau-Kreis hat für das Wochenende eine Telefon-Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger aus dem Alb-Donau-Kreis und dem Stadtkreis Ulm eingerichtet. Die Hotline steht am Samstag und Sonntag jeweils von 8:00 bis 22:00 Uhr für Fragen zur Verfügung steht. Zu erreichen ist die Hotline unter der Telefonnummer 0731/185-1050.

Hinweise für Reiserückkehrer

Personen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen. Dazu sollten sie unter Hinweis auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet vorab telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst aufnehmen. Aus Vorsichtsgründen sollten Erkrankte die Kontakte zu Mitmenschen so weit wie möglich einschränken.
Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entsteht, sollte - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – ein Arzt aufgesucht werden. Zudem sollte man unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.