Corona-Hotline im Landratsamt Alb-Donau-Kreis auch in den nächsten Tagen erreichbar

Mitarbeiterin und Mitarbeiter sind am Telefon und beantworten Fragen zum Coronavirus
Die Leiterin des Fachdienstes Gesundheit, Dr. Barbara Unger, stand mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung für Fragen zum Coronavirus an der Telefonhotline zur Verfügung.  

Die für das Wochenende eingerichtete Coronavirus-Telefonhotline im Landratsamt Alb-Donau-Kreis wurde von Rat suchenden Bürgerinnen und Bürger aus dem Alb-Donau-Kreis und dem Stadtkreis Ulm intensiv genutzt. Mit der Hotline hat der Fachdienst Gesundheit im Landratsamt auch die Rettungsleitstelle und die Krankenhäuser entlastet, bei denen zahlreiche Anrufe zum Coronavirus eingingen.

Am Samstag und Sonntag wurden über 120 Anrufe an der Hotline entgegengenommen. Acht Verdachtsfälle wurden zur weiteren Diagnostik an das Uniklinikum Ulm verwiesen, um sich dort auf das Coronavirus testen zu lassen. Als begründeter Verdachtsfall gelten zum einen Rückkehrer aus einem Risikogebiet, die Symptome zeigen. Zum anderen gilt dies auch für Personen mit Symptomen, die mit einer an dem Coronavirus erkrankten Person Kontakt hatten.
 
Die meisten Anfragen kamen von Reiserückkehrern aus Norditalien, außerdem von Personen, die grippeähnliche Symptome zeigen.
 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachdienstes Gesundheit und weiterer Fachdienste der Kreisverwaltung standen am Samstag und Sonntag (29. Februar / 1. März) jeweils von 8 bis 22:00 Uhr für Fragen zur Verfügung.
 

Hotline auch weiterhin geschaltet

Auch in den nächsten Tagen, ab Montag, ist die Hotline unter der Telefonnummer 0731/185-1050 in der Zeit von 8:30 bis 16 Uhr erreichbar.

Hinweise für Reiserückkehrer

Personen, die sich in Risikogebieten (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben oder Kontakt mit einer an dem neuen Coronavirus erkrankten Person hatten, und bis 14 Tage nach der Rückkehr bzw. dem Kontakt grippeartige Krankheitssymptome entwickeln, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen. Dazu sollten sie unter Hinweis auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet vorab telefonisch Kontakt zu ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst aufnehmen. Aus Vorsichtsgründen sollten Erkrankte die Kontakte zu Mitmenschen so weit wie möglich einschränken.
Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entsteht, sollte - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – ein Arzt aufgesucht werden. Zudem sollte man unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.