Bildungsforum 2019

Am Montag, 25. November 2019, 16:00 Uhr findet das Bildungsforum 2019 der Bildungsregion Alb-Donau-Kreis im Haus des Landkreises in Ulm statt.
„Bildung in der digitalen Welt“ – so lautet das Motto des diesjährigen Bildungsforums der Bildungsregion Alb-Donau-Kreis.
 
Mit dem Bildungsforum im Landkreis organisiert das Regionale Bildungsbüro des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis eine Veranstaltungsreihe, die der Information
und dem fachlichen Austausch der Bildungsakteure und Bildungsinteressierten im Landkreis dient.
 

Tagesordnung

  1. Eröffnung und Begrüßung durch Herrn Landrat Scheffold
  2. Grußwort von Frau Ronja Kemmer, MdB
  3.  Impulsreferat von Herrn Prof. Dr. Thomas Damberger

    Bildung im Digitalzeitalter
    Mit der Pädagogik gehen traditionell mindestens zwei Aufgaben einher. Sie steht einerseits in Anwaltschaft des je einzelnen Menschen und hat für dessen bestmögliche Potenzialentfaltung Sorge zu tragen. Zugleich trägt Pädagogik zur Reproduktion der Gesellschaft bei, indem sie über Erziehung und Bildung junge Menschen in das bestehende System integriert und auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet.
    Im gegenwärtigen sogenannten Digitalzeitalter ist indessen kaum vorhersehbar, um welche Herausforderungen es sich dabei handelt. Zwar wird allgemein eine Medienkompetenz bzw. digitale Mündigkeit gefordert, unklar bleibt jedoch, wie derartiges angesichts von Künstlicher Intelligenz, Big Data, Internet der Dinge, Virtual- und Augmented-Reality, Sensorisierung, Datafizierung etc. aussehen soll.
    Lernen junge Menschen gegenwärtig das, was sie benötigen, um einer kaum zu bestimmenden Zukunft gewachsen zu sein? Welche Rolle wird der Mensch in den kommenden Jahren spielen, wenn im Zuge technischer Entwicklungen menschliche Tätigkeiten und Verhaltensweisen immer überzeugender simuliert werden können?  Wie bereitet man Menschen auf eine Zeit vor, in der der Mensch ggf. ernsthaft in der Gefahr steht, zum Auslaufmodell zu werden.
    Der Vortrag zeichnet gegenwärtige und anstehende Entwicklung des Digitalzeitalter in allgemeinverständlicher Form nach und deutet auf Möglichkeiten, wie aus pädagogischer Sicht sinnvoll auf eine unbestimmbare Zukunft vorbereitet werden kann.
     
    Zur Person:
    Thomas Damberger, PD Dr. phil. habil., Studium der Pädagogik & Philosophie, 2012 Promotion an der TU Darmstadt zu pädagogischen und technologischen Menschenverbesserungsversuchen, 2019 Habilitation zum Thema Bildung im Digitalzeitalter an der Otto-von-Guericke-Univ. Magdeburg. Nach Vertretungs- und Gastprofessuren an den Universitäten Frankfurt und Wien und einer PH-Professur in Linz vertritt er seit 2019 die Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Seine Forschungs- und Lehrtätigkeit fokussiert vor allem Phänomene der Digitalisierung mit Blick auf Bildungs- und Erziehungskontexte.
  4. Diskussion und Austausch
  5.  Ideenbörse, Projektpräsentationen und Networking auf dem Marktplatz „Digitale Bildung“



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