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Schneepflug im Einsatz
Lange bevor die ersten Flocken fallen, bevor die Laternenparker das Eis von den Scheiben kratzen, haben sich die Straßenmeistereien des Alb-Donau-Kreises bereits vorbereitet. 8 Streusalzhallen in 4 Meistereien sind den Sommer über gefüllt worden: Durchschnittlich 10000 – 12000 Tonnen Salz werden im Alb-Donau-Kreis in der Wintersaison auf ca. 1000 Kilometer Bundesstraßen, Landesstraßen und Kreisstraßen ausgebracht, um die Verkehrssicherheit im Landkreis aufrecht zu erhalten. Um die Salzvorräte zu günstigen Konditionen aufzufüllen und den Nachschub im Winter zu jeder Zeit sicherzustellen, werden nach europaweiter Ausschreibung entsprechende Lieferverträge abgeschlossen.

In den 4 Straßenmeistereien sind Bereitschaftspläne für die Straßenwärter aufgestellt. Bei Bedarf werden die 15 LKW und Geräteträger der Meistereien mit spezieller Winterdienstausrüstung auf vorgegebenen Routen zum Einsatz gebracht. Ferner sind ca. 22 Fremdfahrzeuge im Einsatz. Einsatzbeginn ist um 3.00 Uhr. Im Regelfall sind die Winterdienstmannschaften bis 22.00 Uhr im Einsatz, bei entsprechender Witterung und Straßenzustand auch bis 24.00 Uhr.

Wenn SWIS, das Straßenzustands- und Wetterinformationssystem, Glatteis oder Schnee auf den Straßen des Alb-Donau-Kreises ankündigt, alarmieren die Einsatzleitungen des Winterdienstes die Rufbereitschaft. SWIS wurde zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst entwickelt und wird heute bundesweit von den Straßenwinterdiensten genutzt. Es bündelt die Informationen aus Wetterprognose und Glättemeldeanlagen zu kleinräumigen, präzisen Vorhersagen.

Obwohl es keine generelle Streupflicht gibt, sind die Winterdienstler - bei Bedarf - rund um die Uhr im Einsatz. Alle Bundes-, Landes und Kreisstraßen werden bei Eis und Schnee nach besten Kräften geräumt und gestreut. Das heißt aber nicht - so die einschlägige Rechtsprechung -, dass Straßen vollständig von Eis und Schnee befreit sein müssten. Das ist auch nicht möglich: Der Winterdienst kann nicht zu jeder Zeit an jeder Stelle des Straßennetzes sein. Mit Glätte und Behinderungen muss der Verkehrsteilnehmer im Winter immer rechnen und sollte sein Fahrverhalten darauf einstellen.

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