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Alb-Donau-Kreis freut sich über erneute Zertifizierung im European Energy Award



Die Landräte Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis; mit Mikro) und Thomas Reumann (Reutlingen; links daneben) nehmen für ihre Landkreise das Zertifikat entgegen – für die eea-Rezertifizierung 2017 (Stadthaus Ulm, 19. Februar 2018)
Die Landräte Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis; mit Mikro) und Thomas Reumann (Reutlingen; links daneben) nehmen für ihre Landkreise das Zertifikat entgegen – für die eea-Rezertifizierung 2017 (Stadthaus Ulm, 19. Februar 2018)


Erneut wurde der Alb-Donau-Kreis, zum zweiten Mal nach 2014, mit dem European Energy Award als klimafreundliche Kommune ausgezeichnet. Landrat Heiner Scheffold nahm das Zertifikat bei einer Veranstaltung im Stadthaus in Ulm am 19. Februar 2018 aus den Händen des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller entgegen.

Das externe Re-Audit, dem der Landkreis sich gestellt hatte, ergab eine Steigerung um über 10 Prozentpunkte auf 66,8 Prozent (2014: 56,5 Prozentpunkte).

Landrat Heiner Scheffold hob hervor: „Ein Ansporn weiterzumachen war schon die Zertifizierung 2014. Der Kreistag und die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung brachten das Energiepolitische Arbeitsprogramm voran – und können nun auf eine erfolgreiche Rezertifizierung des Alb-Donau-Kreises blicken. Die Steigerung auf über 66 Prozent ist für uns ein Antrieb für weitere energiebewusste Aktivitäten in der Zukunft.“

Auf der Veranstaltung im Stadthaus Ulm sprach Landrat Scheffold vor allem die Aktivitäten auf dem Gebiet der Mobilität an. Dazu gehört der kräftige Einstieg in die E-Mobilität im Dienstwagenpool. „In Kürze fährt ein Drittel unseres allgemeinen Dienstwagenpools elektrisch“, sagte Scheffold. Aber auch der Nahverkehrsplan zur Weiterentwicklung des ÖPNV in der Fläche und der Einstieg in den E-Bike-Tourismus durch Ausweisung der ersten drei E-Bike-Touren im Landkreis zählen zu den Aktivitäten auf diesem Gebiet.

Der neue Nahverkehrsplan hat bislang zu rund 10 Prozent mehr Fahrleistungen im Busverkehr im Landkreis geführt. Der Nahverkehrsplan hat überdies Vorgaben gemacht für Attraktivitätssteigerungen, so bei den Fahrgastinformationssystemen, beim Einsatz ökologischerer Fahrzeuge und für Barrierefreiheit. „Wir werden verstärkt einsteigen in flexible Bedienformen, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden“, erklärte Landrat Scheffold bei der Zertifikatsverleihung zum European Energy Award.

Er verwies auch auf die neue Radwegekonzeption des Alb-Donau-Kreises, in der auch auf den E-Bike-Tagesverkehr gesetzt werde, etwa mit Blick auf Pendler. 2018 sollen im Kreisgebiet weitere E-Bike-Ladestationen entstehen.

Bei Neubauten, wie beispielsweise für die Erweiterung der Magdalena-Neff-Schule in Ehingen ist das Energiebewusstsein beim Bau und der Energieversorgung selbstverständlich. Die Versorgung der kreiseigenen Gebäude mit regenerativer Energie, ein nachhaltiges Beschaffungswesen für die Dienstleistungsbereiche der Kreisverwaltung, der Einsatz von energiesparenden „Thin Clients“ im EDV-Bereich und die Förderung eines naturnahen Tourismus sind weitere Themenbeispiele.

Öffentlichkeitswirksam wurde 2014 beim vielbesuchten Energietag im Müllheizkraftwerk Ulm-Donautal die CO2-sparende Produktion von Fernwärme und Strom aus Müll gezeigt. 2017 ging es beim Energietag auf dem Forststützpunkt Mochental um den heimischen Rohstoff Holz – ein umweltfreundliches „Kraftpaket“ in der Energieversorgung, als Baumaterial oder in seiner Funktion für energetische Sanierungen.





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