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Tipps und Tricks für Haushalte
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statt chemischer Keulen
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putzmuntere Mittel zum Putzen
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Abflußreiniger können augrund der ätzenden Wirkung ältere Rohre anfressen und giftiges
Chlorgas bilden. Somit gehören sie nicht in den Abfluß, sondern in die Problemstoffsammlung
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Eine Saugglocke oder Abflußspirale behebt Verstopfungen im WC genauso, wie regelmäße Reinigung
für Hygiene sorgt und Verstopfungen vorbeugt. In die Toilette gehören übrigens keine festen oder
sperrigen Abfälle.
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Allzweckreiniger enthalten Tenside und je nach Verwendungszweck bis zu 10% Lösungsmittel.
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Schmierseife oder Kernseife für jede Art von Fußböden und andere grob verunreinigte Flächen
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Antibeschlagmittel (auch für Brillen) enthalten Tenside, Polyglykole oder Lösungsmittel, die für die
Umwelt schädlich sind.
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Brillengläser mit trockener Seife oder einem Tropfen Geschirrspülmittel einreiben und mit einem Lederlappen
nachpolieren
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Backofenreiniger belastet aufgrund des hohen Lösemittelgehalts die Atemwege stark
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durch Seifenwasser oder seifenhaltige Putzkissen ersetzen, die den angewärmten Backofen weniger
geruchsintensiv und gesundheitsbelastend reinigen
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Chrompflegemittel enthalten zu ca. 35% Lösemittel und sind daher nach Möglichkeit zu vermeiden
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Kalkerde ist ein hervorragendes Putzmittel für Stahl, Silber, Messing etc. und so ungiftig, dass es Hund und Katze
getrost mit Milchpulver verwechseln dürfen
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Desinfektionsmittel sind naturgemäß auch für Menschen giftig, da sie zum Beispiel Formaldehyd,
Kresol, Hexachlorophen oder Chlor zur Vernichtung von Bakterien, Pilzen und Viren enthalten.
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Hygienemaßnahmen wie der häufige Wechsel von Geschirr- und Handtüchern und die Benutzung
gründlich gespülter Bürsten und Schwämme reichen auch, um die Bakterien in Grenzen zu halten
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Fensterputzmittel können Lösemittel und Salmiakgeist beinhalten, die gesundheitsbelastend sind.
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Essig oder Essigessenz zum Fensterputzen und zur Kalkentfernung. Warmes Wasser mit Spümittel
oder Spiritus reinigt Fenster genauso gut.
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Fleckenentferner enthalten meist chlorierte Kohlenwasserstoffe (CKW), die fetthaltige Flecken aus Textilien
herauslösen sollen.
Auch sogenannte Fleckenmilch enthält organische Lösemittel wie Benzin oder Toluol-Xylol-Gemische, die mit
einer Seifenlösung emulgiert sind.
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Spiritus eignet sich auch als Fleckenentferner und Fettlöser: 1 Teil Spiritus, 2 Teile Wasser.
Seit einiger Zeit gibt es flüssige Gallseife als sehr wirksames Fleckenmittel auf dem Markt.
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Herdputzmittel enthalten Lösemittel, Benzinkohlenwasserstoffe sowie Farbstoffe oder Schwarzpigmente
(Graphit, Ruß), deren Dämpfe den Innenraum stark belasten.
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Pflegen Sie die warmen Herdplatten mit etwas Geschirrspülmittel in heißem Wasser, so bleiben die Platten
sauberer als mit dem schwärzenden Herdputzmittel.
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Auch Lederpflegemittel gehören wegen der chemischen Substanzen zu den Problemstoffen
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Ledersachen für den Hausgebrauch werden auch mit Vaseline sauber und geschmeidig.
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Möbelpolitur bedeutet wegen der Lösemittelverdunstung eine unnötige Innenraumbelastung und
eignet sich längst nicht für alle Hölzer.
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Je naturbelassener die Hölzer, desto besser eignen sich natürliche Pflegemittel wie Wachs oder Öl
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Ersetzen Sie Mottenschutzmittel, die zu giftig sein müssen, wenn sie wirksam sein sollen, durch ...
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... Lavendel, Melisse, Thymian und Lorbeer, die Mottenlarven vertreiben und viel besser riechen
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Sanitärreiniger enthalten ebenfalls Hypochloride und Säuren, die in Verbindung miteinander giftiges
Chlorgas bilden können und in jedem Fall die Gewässer belasten.
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Mit Essigessenz, Flüssigseife und regelmäßigem, normalem Putzen verjagen Sie sätliche
Bakterien in Ihrer Toilette.
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Silberputzmittel gehört aufgrund von Ammoniak, Natriumthiosulfat, Mineralsäuren usw. ebenfalls zu den
Problemstoffen
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Silber wird auch blank, wenn Sie es auf ein Stück Alufolie ins Becken legen, 1 Esslöffel Salz
in Wasser auflösen und das Silber mit einem Schwamm abreiben
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Streusalz beseitigt keinesfalls das Unfallrisiko, beschädigt aber überaus stark die Bäume;
insbesondere in Städten, wo das Salz wegen der Asphaltierung nur unzureichend aus dem Boden ausgewaschen werden kann.
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Daher rät das Umweltbundesamt als Alternative zur Natursteinsplit, Granulaten, Sägemehl, Asche ...
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Tipps und Tricks für Heimwerker
Übersicht als PDF-Dokument zum Ausdrucken
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schaden Sie nicht der Umwelt,
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damit sie nicht Ihnen schadet ...
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Abbeizmittel enthalten meistens einen chlorierten Kohlenwasserstoff (CKW), in jedem Fall aber Lösemittel,
deren Dämpfe ungesund sind und die nicht in den Boden oder in das Grundwasser gelangen dürfen.
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Alte Farben lassen sich auch abschleifen, abschmirgeln oder mit der Abziehklinge entfernen.
Aber auch dabei sollten Sie einen Staubsammler und einen Atemschutz verwenden.
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Wiederverwertbarer Bauschutt (mineralische Stoffe wie Mauerwerk, Ziegel, etc.) muss der Bauschuttdeponie, und zwar
getrennt, zugeführt werden, während gemischte Baustellenabfälle oder Baumüll auf die
Hausmülldepnoien gehört.
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Sofern Sie Erdaushub nicht selbst für die Gestaltung des Außenbereichs einsetzen können, kann er bis
zur weiteren Verwendung auf der Deponie zwischengelagert werden. Wiederverwertbare Verpackungsabfälle sollten
in getrennten Containern für den Recyclinghof vorsortiert werden.
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Farben, Lasuren, Lacke sind nach dem Kfz-Verkehr der bedeutendste Verursacher von Kohlenwasserstoffemissionen. Sie tragen
bei zu Pflanzenschäden und damit auch zum Waldsterben. Die verwendeten Lösemittel können zu gesundheitlichen
Schäden führen und erhebliche Verunreinigungen des Grundwassers bewirken.
Außerdem können Lacke Schwermetallverbindungen oder Fungizide und Insektizide enthalten. Farbreste daher zur
Problemstoffsammlung.
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Benutzen Sie nach Möglichkeit zur Behandlung von Oberflächen Leinölfirnis, Paraffinö oder
Bienenwachs, Acryllack und andere schadstoffarme Lacke oder wasserlösliche Dispersionsfarben.
Unter den Farben sind die Dispersionsfarben am umweltverträglichsten, auch wenn es für diese noch kein
Umweltzeichen gibt, da sich die Produkte nur unwesentlich voneinander unterscheiden.
Mit dem "Blauen Engel" ausgezeichnete Lacke sind im Vergleich zu konventionellen Lacken aufgrund des
geringen Lösemittelanteils von 10% weitaus weniger gesundheitsbelastend.
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Die Formaldehydabgabe aus Spanplatten(möbeln) ist auf die Leime und Lacke zurückzuführen und darf
neuesten Bestimmungen nicht mehr als 0,1 ppm (parts per million) betragen. Formaldehydemissionen tragen bei zu Allergien
und Schleimhautreizungen.
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Achten Sie beim Möbelkauf auf formaldehydfreie oder zumindest formaldehydarme Spanplatten, die mit dem
Umweltzeichen RAL - ZU 38 ausgezeichnet sind. Verwenden sie selbst nur zementgebundene, mit Gipsen oder mit
lösemittelfreien Klebern verarbeitete Spanplatten.
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Holzschutzmittel, die Lindan oder PCB enthalten, dürfen nicht mehr hergestellt werden. Dennoch enthalten
Holzschutzmittel immer noch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe, um wirksam zu sein.
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Nach den Bauordnungen der Länder müssen nur tragende oder aussteifende Bauteile aus Holz vor Pilz-
oder Insektenbefall geschützt werden. Beugen Sie dem durch konstruktiven Holzschutz (das heißt
überlappendes Holz, Hinterlüftung, kein Bodenkontakt) und Auswahl der Hölzer vor:
das heißt Eiche und Robinie sind von den einheimischen Hölzern am wenigsten anfällig
für Schädlinge. In trockenen Innenräumen genügen zur Pflege des Holzes Wachs und Lasuren. Ist
aber eine Imprägnierung des Holzes unbedingt notwendig, ist industriell imprägniertes Holz einer
eigenhändigen Behandlung vorzuziehen.
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Pinselreiniger, Terpentin oder Nitroverdünnung möglichst restlos aufbrauchen und den
Behälter zur Problemstoffsammlung geben. Unbrauchbar gewordene Pinsel können in den Hausmüll.
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Wasserlösliche Farben und Lacke machen Pinselreiniger unnötig. Im übrigen Pinselreiniger so
sparsam wie möglich einsetzen: den Pinsel gut ausstreichen und mit einem Lappen reinigen.
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