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Alb-Donau-Kreis - Chronik



1973 Der Alb-Donau-Kreis entsteht im Zuge der kommunalen Gebietsreform aus den ehemaligen Landkreisen Ulm und Ehingen sowie Teilen der Kreise Münsingen und Biberach.
1974 Die Martinschule, Förderschule des Landkreises in Laichingen wird eröffnet.
1977 Kreiskrankenhaus Ehingen: Neubau des Versorgungsbereichs (mit Küche).
1978 Die Valckenburgschule (Ernährungswissenschaften, Gesundheit, Soziales) zieht in ihren Neubau am Donauufer in Ulm.
1983 Kreiskrankenhaus Ehingen: Einweihung des neuen Funktionsbaus (unter anderem mit OP-Bereich).
1984 Die Schmiechtalschule, Schule für geistigbehinderte Kinder eröffnet am neuen Standort Ehingen-Berkach. Die Hausmülldeponie „Litzholz“ in Ehingen-Sontheim nimmt ihren Betrieb auf.
1986 Einweihung des neuen „Haus des Landkreises“, Schillerstraße, Ulm: Sitz der Kreisverwaltung und Tagungsort des Kreistages. Kreiskrankenhaus Langenau: Sanierung der Funktionsräume und des Operationssaales.
1988 Ausbau der Kreisstraße Erbach-Dellmensingen (mit 3 Donaubrücken) – größtes Einzelprojekt im Kreisstraßenbau (Fertigstellung 1990).
1991 Die Einwohnerzahl des Alb-Donau-Kreises springt über die 170.000-Marke. Nur vier Jahre später steigt sie über 180.000 (Ende 2003: rund 189.000 Einwohner).
1991 Kreiskrankenhaus Blaubeuren: Neubau eines Bettenbaus und Generalsanierung.
1993 Die Gewerbliche Schule ist mit Fertigstellung des Theoriegebäudes komplett am neuen Standort am Stadtrand in Ehingen.
1994 Die Krankenhaus GmbH Alb-Donau-Kreis wird gegründet. Die hundertprozentige Tochter des Landkreises ist verantwortlich für die drei Kreiskrankenhäuser in Blaubeuren, Ehingen und Langenau.
1995 Kaufmännische Schule und Magdalena-Neff-Schule in Ehingen (hauswirtschaftliche und sozial-pflegerische Schule) sind komplett unter einem Dach vereint (Schulgasse 11).

Mehr Aufgaben für die Kreisverwaltung: Das Gesundheits- und das Veterinäramt sowie Teile des Wasserwirtschaftsamtes werden per Landesgesetz ins Landratsamt integriert. Start der sozialen Präventionsarbeit an den „Runden Tischen“ in den Gemeinden. Der Alb-Donau-Kreis übernimmt die Moderation.
1996 Der Alb-Donau-Kreis startet mit dem Arbeitsförderungsprojekt „Arbeit statt Sozialhilfe“ (ASS).
1997 Das Müllheizkraftwerk Ulm-Donautal geht in Betrieb. Der gesamte Haus- und Sperrmüll der Kreisbewohner sowie aus der Stadt Ulm, aus den Landkreisen Heidenheim, Sigmaringen und dem Stadtkreis Memmingen werden hier entsorgt (ab Juni 2005 auch Hausmüll aus den Landkreisen Biberach und Tuttlingen sowie aus dem Ostalbkreis).
1998 Nahverkehrsverbund „DING“ (Donau-Iller-Nahverkehrsgesellschaft) startet im Gebiet der Landkreise Alb-Donau und Neu-Ulm sowie der Stadt Ulm. Mittlerweile ist auch der Landkreis Biberach Mitglied.
1999 Nahverkehrsverbund „DING“ (Donau-Iller-Nahverkehrsgesellschaft) startet im Gebiet der Landkreise Alb-Donau und Neu-Ulm sowie der Stadt Ulm. Mittlerweile ist auch der Landkreis Biberach Mitglied.
2001 Das Gesundheitszentrum Ehingen geht mit zahlreichen Einrichtungen in Betrieb, wie Geriatrische Reha-Klinik, Arztpraxen, Psychiatrische Abteilung mit Tagesklinik, Restaurant, Fitnessstudio. Kreiskrankenhaus Langenau: Einweihung des neuen OP-Bereichs und des Neubaus für die Phlebologische Klinik (Behandlung von Venenerkrankungen). Die Gewerbliche Schule in Ehingen bekommt ein Technisches Gymnasium.
2002 Erweiterung der Valckenburgschule ist abgeschlossen. Im Erweiterungsbau findet unter anderem das Biotechnologische Gymnasium Platz.
2003 Erweiterungsbau beim Haus des Landkreises ist fertig gestellt. Die an Aufgaben und Dienstleistungen gewachsene Kreisverwaltung hatte Raumbedarf
2004 Das Kreiskrankenhaus Blaubeuren ist zum Gesundheitszentrum erweitert, unter anderem mit Arztpraxen, Fitnessstudio, Restaurant, Apotheke, Sanitätshaus, Hörgeräteakustiker, Fußpflege. Erweiterungsbau bei der Gewerblichen Schule, unter anderem für das neue Technische Gymnasium.
2005 Die große Reform der Landesverwaltung in Baden-Württemberg bringt der Kreisverwaltung zahlreiche neue Aufgaben und Zuständigkeiten in den Bereichen Verbraucherschutz, Leistungen für Behinderte, Landwirtschaft, Forsten, Vermessung, Flurneuordnung, Straßenbau und -unterhaltung, Gewerbeaufsicht.
2006 Mit dem über 2.700 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet (LSG) Ehingen ist die kreisweite Neubearbeitung der Landschaftsschutzgebiete abgeschlossen. Im Alb-Donau-Kreis gibt es nun 42 LSG mit fast 42.000 Hektar Fläche; das sind rund 31 Prozent des Kreisgebiets.
2007 2007 Zum Schuljahresbeginn 2007/08 startet das neue Wirtschaftsgymnasium bei der Kaufmännischen Schule des Alb-Donau-Kreises in Ehingen. Zum 1. Dezember wird die ADK GmbH für Gesundheit und Soziales gegründet. Unter diesem Dach sind die Unternehmensgruppe der Krankenhaus GmbH und der Kreisbaugesellschaft mbH zusammengefasst.
2008 Die regionale Energieagentur Ulm nimmt im Herbst ihre Arbeit auf. Gesellschafter dieser unabhängigen Energieberatungseinrichtung ist unter anderem der Alb-Donau-Kreis.
2009 Der Neubau der Magdalena-Neff-Schule beim beruflichen Schulzentrum in Ehingen, in unmittelbarer Nähe zur Gewerblichen Schule geht zum Schuljahresbeginn 2009/10 in Betrieb. Gleichzeitig startet dort das neue Sozialwissenschaftliche Gymnasium. Alle Berufsschulen des Landkreises haben nun berufliche Gymnasien.

Im Mai wird das Gesundheitszentrum Langenau beim dortigen Kreiskrankenhaus eröffnet – mit Arztpraxen, Apotheke, Sanitätshaus, Fitness- und Gesundheitsstudio und weiteren medizinischen und pflegerischen Angeboten. Seit dem 1. Dezember gehört das Zentrum für Medizin, Pflege und Soziales in Laichingen zur ADK GmbH für Gesundheit und Soziales.
2010 Im Mai wird der Verwaltungsneubau beim „Ritterhaus“ (Landratsamts-Außenstelle) in der Stadtmitte von Ehingen in Betrieb genommen. Die Dienststellen der Kreisverwaltung sind dort räumlich zusammengefasst.
2011 Fast 6.000 Besucher kamen zum ersten Tag der offenen Tür beim Haus des Landkreises in Ulm. In und vor dem Landratsamts-Gebäude informierten sie sich über die Aufgabenvielfalt der Kreisverwaltung mit ihren 22 Fachdiensten. Zahlreiche Mitmachaktionen waren für kleine und große Besucher geboten.

Am selben Tag nahmen im Haus des Landkreises Landrat Heinz Seiffert und Oberbürgermeister Ivo Gönner (Ulm) im Beisein von Regierungspräsident Hermann Strampfer die neue gemeinsame KFZ-Zulassungsstelle des Alb-Donau-Kreises und der Stadt Ulm in Betrieb. Sie ist landesweit die erste ihrer Art.

Mit Schuljahresbeginn 2011/12 hat die Valckenburgschule Ulm ein Sozialwissenschaftliches Gymnasium; es ist das dritte berufliche Gymnasium an dieser Schule.
2012 Am 1. Januar startete das gemeinsam vom Landkreis und der Agentur für Arbeit (Ulm) betriebene Jobcenter Alb-Donau mit Standorten in Ulm und Ehingen. Die "Osttangente" in Blaustein, eines der größten Kreisstraßen-Bauprojekte, wurde am 17. August für den Verkehr freigegeben.



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