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Einschulungsuntersuchung




Kontakt

Dr. Matthias Freudenmann, MPH
Telefon 0731/1 85-17 15
matthias.freudenmann@alb-donau-kreis.de





Neue Form der Einschulungsuntersuchung ab dem Einschulungsjahrgang 2010

Allgemein

Im Kinderland Baden-Württemberg sollen alle Kinder die gleichen Chancen auf einen guten Schulstart haben. Mit diesem Ziel hat die Landesregierung am 17. März 2008 die landesweite Umsetzung der neu konzipierten Einschulungsuntersuchung (ESU) beschlossen.

Um Förderbedarf bzw. Entwicklungsrisiken im Hinblick auf einen erfolgreichen Schulbesuch früher erkennen zu können, wurde die ESU vorverlegt und erfolgt nun in zwei Schritten. Dabei wird der 1. Untersuchungsschritt im vorletzten Kindergartenjahr durchgeführt, damit notwendige Fördermaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können. Der 2.Schritt erfolgt im letzten Kindergartenjahr mit dem Ziel, gesundheitliche Einschränkungen der Schulfähigkeit festzustellen.

Die Einschulungsuntersuchung wird seit 2009 in dieser neu konzipierten Weise durchgeführt.

Als Rechtsgrundlagen für die ESU
gelten folgende Gesetze und Verordnungen:






So läuft die "neue" Einschulungsuntersuchung

Sie wird von uns in zwei Schritten durchgeführt:

Schritt 1: im vorletzten Kindergartenjahr

1. Teil:
Alle Kinder im vorletzten Kindergartenjahr werden beim ersten Untersuchungsteil von einer unserer sozialmedizinischen Assistentinnen - in der Regel im Kindergarten - untersucht.
Hierbei werden geprüft:
  • Hören und Sehen
  • Körpergröße und Körpergewicht
  • Sprache
  • Mengenerfassung
  • Fein- und Grobmotorik
  • Schreibentwicklung
  • Verhalten
außerdem werden das Vorsorgeheft und der Impfpass durchgesehen. Auf notwendige Impfungen wird aufmerksam gemacht.
Der Elternfragebogen und der Erzieherinnenfragebogen - bei Einverständnis der Eltern - werden entgegengenommen.

Die Ergebnisse werden anschließend im Fachdienst Gesundheit mit dem zuständigen Schularzt/der zuständigen Schulärztin besprochen und wenn keine Probleme oder Auffälligkeiten bestehen, werden die Eltern darüber informiert. Es entfällt dann der zweite, der ärztliche Untersuchungsteil.

2. Teil:

Bei Hinweisen auf Förderbedarf, bei Beratungsbedarf und bei nicht geklärten Befunden, erhalten die Eltern eine Einladung zu einem zweiten vertiefenden Untersuchungsteil bei der Schulärztin/beim Schularzt. Bei Bedarf wird dabei auch ein ausführlicher Sprachtest durchgeführt. Wenn die Eltern ein Gespräch mit oder eine Untersuchung durch den Schularzt wünschen, ist dies selbstverständlich auch möglich.
Auch alle Kinder, die keinen Kindergarten besuchen, werden durch den Schularzt/die Schulärztin im 2. Teil untersucht.


Nach dem Schritt 1 der Einschulungsuntersuchung im vorletzten Kindergartenjahr bleibt im letzten Kindergartenjahr Zeit für unter Umständen notwendige Fördermaßnahmen ... das ist das wichtigste Ziel der neuen Einschulungsuntersuchung!



Schritt 2: in den Monaten vor der Einschulung.

Diese erneute Untersuchung und Beratung führt der Arzt/die Ärztin in der Regel nur noch bei Kindern durch, bei denen besondere Fragen zur Einschulung bzw. zur Schulfähigkeit bestehen.




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