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Alb-Donau-Kreis erhält den European Energy Award (eea)

Der Alb-Donau-Kreis wurde am 18. März 2014 in Kornwestheim mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet. Landrat Heinz Seiffert konnte das Zertifikat aus den Händen des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller entgegennehmen. Sieben weitere Landkreise und mehrere Städte und Gemeinden erhielten die eea-Auszeichnung ebenfalls. Am 13. Februar hatte eine externe eea- Auditorin den Landkreis überprüft und zertifiziert.

Landrat Heinz Seiffert freute sich über die Auszeichnung: "Der eea führt uns zu einer Standortbestimmung in Punkto Klimaschutz. Im Energieteam unseres Hauses sind aus der Situationsanalyse heraus viele Ideen zur Weiterentwicklung des Klimaschutzes auf allen Gebieten entwickelt worden. Dazu hat der Kreistag ein Energiepolitisches Arbeitsprogramm verabschiedet, an dem wir uns orientieren."

Landrat Seiffert betonte, dass sich alle Landkreise der OEW (Oberschwäbische Elektrizitätswerke) am eea beteiligen. "Insgesamt ist der eea auch für Landkreise ein guter Fahrplan, auch wenn sich wieder klar gezeigt hat, dass Landkreise im Vergleich zu Stadtkreisen oder Gemeinden weniger umfassende Zuständigkeiten haben. Da wo wir nicht selbst Maßnahmen umsetzen können, müssen wir informieren und überzeugen. Dabei werden wir die eigene Zuständigkeit der Gemeinden respektieren", sagte der Landrat.

Inhaltliche Schwerpunkte

Start des eea-Prozesses im Alb-Donau-Kreis war im Oktober 2011. Fachlich begleitet wurde der Prozess durch die Regionale Energieagentur Ulm. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören das kreiseigene Gebäudemanagement und die Versorgung der Gebäude mit regenerativer Energie. Noch im Jahr 2014 wird das Ziel erreicht sein, alle Gebäude des Landkreises mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Dazu gehören auch die Gebäude der Berufs- und Sonderschulen des Landkreises.

Der Alb-Donau-Kreis sieht sich darüber hinaus vor allem in einer Unterstützungs- und Förderfunktion für Entwicklungsprozesse in den Städten und Gemeinden des Kreises. Das betrifft beispielsweise die Beratung in Fragen von Energieeffizienz und Verkehrsplanung. Der Landkreis unterstützt hier konkret das von der Region Donau-Iller forcierte Konzept eines Regio-S-Bahn-Systems zur Verbesserung des ÖPNV in der Region Ulm/Neu-Ulm. Als Mitbetreiber des Müllheizkraftwerks Ulm-Donautal ist er mitverantwortlich bei der Produktion von CO2-sparender Energie aus Müll.

Im Bereich der Tourismusförderung wird ein Konzept für die touristische E-Bike-Nutzung erarbeitet, das auch den schrittweisen Ausbau von lokalen Ladeterminals beinhaltet.

Zertifikat bis 2017

Der European Energy Award (eea) ist ein europäisches Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, das der Energieeinsparung und der Entwicklung von Energie- und Klimaschutzaktivitäten auf der Ebene der Landkreise oder von Städten und Gemeinden dient. Das jetzt verliehene eea-Zertifikat für den Alb-Donau-Kreis gilt bis 2017.


Bei der eea-Verleihung in Kornwestheim (18. März) - von links nach rechts: Roland Mäckle, Geschäftsführer der Regionalen Energieagentur Ulm; Finanzdezernent Ulrich Keck, Leiter des Energieteams im Landratsamt; Landrat Heinz Seiffert; Sarah Braun, eea-Koordinatorin im Energieteam und der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller
Bei der eea-Verleihung in Kornwestheim (18. März) - von links nach rechts:
Roland Mäckle, Geschäftsführer der Regionalen Energieagentur Ulm; Finanzdezernent Ulrich Keck, Leiter des Energieteams im Landratsamt; Landrat Heinz Seiffert; Sarah Braun, eea-Koordinatorin im Energieteam und der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller
(Foto: European Energy Award - eea)






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